Das Carbis-Projekt ist gescheitert - der Stürmer verlässt den EHC Olten

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Verabschiedet sich nach wenigen Monaten wieder aus Olten: Daniel Carbis. (Bild: Marc Schumacher / freshfocus)
 

Er kam im vergangenen Sommer als einer der Hoffnungsträger zum EHC Olten. Daniel Carbis sollte den in die National League zu Ambri-Piotta gewechselten Stan Horansky im ersten Sturm der Oltner neben dem kanadischen Duo Knelsen/Nunn ersetzen. «Klar, ich möchte beweisen, dass ich sicher kein schlechter Transfer war und auch etwas reissen kann. Aber ich will kein Horansky-Ersatz sein. Er ist ein super Spieler und ich bin mir bewusst, dass ich wohl nie den Punkteschnitt erreichen werde, den er erreicht hatte. Dennoch bin ich überzeugt, dass ich gewisse Qualitäten einbringen kann, um dem Team helfen zu können», sagte er vor dem Saisonstart.

Nach einer ordentlichen Vorbereitungsphase wurde aber schnell klar, dass Carbis Mühe hat, seine Rolle in seiner neuen Mannschaft zu finden. Seinen Platz als dritter Mann im Ausländer-Sturm war der 31-Jährige schnell einmal los. Und wurde vom Trainerduo in der Folge rauf- und runter durch die Mannschaftsaufstellung gereicht. Gepasst, hat es irgendwie nirgendwo, selbst wenn er immer wieder die Chance erhielt, sich in einer prominenteren Rolle zu beweisen. Darauf deuten auch seine statistischen Werte hin: Nach 33 Spielen stehen lediglich 4 Tore und 9 Assists zu Buche, dazu noch eine Minus-7-Bilanz. Zu wenig für einen Spieler, der als offensives Schwungrad eingeplant war.

Kristian Suleski ergänzt die Verteidigung

Als nun von seinem alten Arbeitgeber La Chaux-de-Fonds die Anfrage kam, ob er sich einen Wechsel zurück in den Neuenburger Jura vorstellen könne, wurden sich der EHCO und Carbis schnell einig über eine vorzeitige, kostenneutrale Auflösung des noch bis Ende der Saison 21/22 laufenden Vertrag. Mit der nun frei gewordenen Lohnsumme kann sich Marc Grieder auf die Suche nach einem Ersatzmann machen. Zwar hat man mit Mason McTavish ja nun eine zusätzliche Option im Sturm. Trotzdem sondiert der Oltner Sportchef den Markt nach Lösungen.

Fest steht ein Neuzuzug in der Verteidigung. Von Lausanne stösst mit einer B-Lizenz Kristian Suleski (23) zu den Oltner. Der ehemalige Biel-Junior spielte zu Beginn der Saison in der MySports-League für Martigny, ehe die Meisterschaft coronabedingt abgebrochen werden musste.

Jack Walker nicht mehr beim SC Langenthal

Auch der SC Langenthal vermeldet personelle Veränderungen. Jack Walker hat sich im Oktober 2020 über ein Try-Out für einen befristeten Vertrag, welcher im Dezember bis Ende Januar 2021 verlängert wurde, empfohlen. Der pfeilschnelle Stürmer hat in 30 Meisterschaftsspielen für Gelbblau sechs Tore und insgesamt 14 Skorerpunkte erzielt. Nun haben sich Jack Walker und der SC Langenthal entschieden, in Zukunft getrennte Wege zu gehen.

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