Ehrgeiziges Energieprojekt: Zofingen will energetische Vorreiterin sein

energie_bkr.jpg
Die Fernwärmenetze der StWZ Energie AG werden mit einheimischem Holz beheizt und sind so weitgehend CO2-neutral. (Bild: Archiv bkr)

Bis 2050 will die Schweiz die sogenannte Energiewende umgesetzt haben, welche den Abschied von der Kernenergie, aber auch ehrgeizige Ziele bei der Reduktion des CO2-Ausstosses umfasst. Der Weg dahin ist steinig und lang. Erschwert wird der Marsch auf ihm durch den Umstand, dass die Schweiz aktuell über eine sichere und kostengünstige Energieversorgung verfügt. Die ist für den anstehenden Umbau aber auch eine grosse Chance. Die Schweiz kann auf dieser Ausgangslage aufbauen und ihren hohen Versorgungsstandard erhalten, muss jedoch an die Hausaufgaben gehen.

Genau dies will die Stadt Zofingen tun. Aus diesem Grund steht sie voll und ganz hinter der regionalen Energieplanung. Sie wurde durch zofingenregio vorangetrieben und sorgt für eine gemeinsame, kantonsübergreifende Strategie. Die ist wichtig, weil sie eine höhere Energieeffizenz bringt und die Nutzung und Produktion von erneuerbaren Energien erhöht. Bereits 2017 lag die Planung im Entwurf vor. Mit der Finalisierung wurde jedoch bewusst zugewartet. Dies, um insbesondere die Klärung der Zukunft der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) der Erzo abzuwarten. Inzwischen steht fest, dass zwar die KVA stillgelegt wird, aber weiterhin Wärme erzeugt werden soll. Diese dient der Stromproduktion, einem Fernwärmenetz und dem Betrieb einer Verbrennungsanlage für Klärschlamm der Abwasserreinigung.Nachdem die KVA-Zukunft klar war, wurden die Arbeiten zur regionalen Energieplanung 2019 wieder aufgenommen.

Inzwischen gab es jedoch auf Bundesebene den Entscheid, dass die Schweiz bis ins Jahr 2050 ihre CO2-Emissionen auf netto null herunterfahren soll. Vor diesem Hintergrund waren die 2017 vorgeschlagene Vision und die entsprechenden Leitsätze der regionalen Energieplanung von Zofingenregio zu wenig ambitioniert.In der neuen Version heisst es nun, dass die Energieversorgung mit Strom und Wärme in der Region Zofingen bis 2050 zu 100 Prozent erneuerbar und CO2-neutral erfolgt. «Das ist sehr herausfordernd», sagt der Zofinger Stadtrat Andreas Rüegger, der für den Bereich Energie zuständig ist. Rechtsverbindlich sei nichts, aber der Stadtrat wolle das gesetzte Ziel erreichen.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Hotel Restaurant-Adelboden
Service-Aushilfe, Mitarbeiter,
Müller
Verkaufberat. Naturkosmetik, Mitarbeiter, Langendorf
Müller
Verkaufsberater Schreibwaren, Mitarbeiter, Langendorf
Home Instead
Teilzeitselle im Stundenlohn, Mitarbeiter,
Pieroth Romanet SA
Hilfe!! Ich brauche DICH, Mitarbeiter,
Restaurant Schwendi
Koch EFZ / BG 1000%, Mitarbeiter,
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner