Viele Wechsel im Sozialbereich der Gemeinde Reiden

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Neu: Susanne Grossen (links). Ist weg: Bettina Hübscher. (zVg)

Susanne Grossen Furrer hat am 1. Januar die Bereichsleitung Soziales und Gesellschaft übernommen. Sie trat die Nachfolge von Anna Ottiger an, welche die Gemeinde bereits Ende August 2020 verlassen hat, vermeldete das «Reider Magazin». «Der Bereich Soziales und Gesellschaft vereint verschiedenste und vielfältige Aufgaben und es war anspruchsvoll eine geeignete Person für diese wichtige Leitungsfunktion zu finden», sagt Gemeindeschreiber Lukas Liem auf Anfrage.

Im Übergang hatte Bettina Hübscher ad interim das Team geführt. Sie hat die Gemeindeverwaltung per Ende Januar ebenfalls verlassen. Die Gemeinde dankt ihr im Mitteilungsblatt für die gute Zusammenarbeit und das grosse Engagement im letzten halben Jahr in ihrer Doppelfunktion.

Die neue Leiterin des Sozial- und Gesellschaftsbereichs, Susanne Grossen, wohnt mit ihrer Familie in Beromünster. Sie hat Sozialarbeit studiert und mehrere Weiterbildungen in spezialisierten Disziplinen im Sozialbereich erfolgreich abgeschlossen. Grossen kennt auch die politischen Prozesse als frühere CVP-Gemeinderätin und Bildungsvorsteherin von Beromünster. Vor ihrer Stelle in Reiden leitete sie die Fachstelle für Freiwilligenarbeit Benevol Luzern.

Zum Bereich Soziales und Gesellschaft von Reiden gehört einerseits die Sozialberatung, welche der Bevölkerung unentgeltlich zur Verfügung steht und Leistungen im Bereich wirtschaftliche Sozialhilfe und Beistandschaften erbringt. Die Abteilung Gesellschaft und Gesundheit deckt ihrerseits die Themenbereiche Freiwilligenarbeit, Gesundheit, Familie und Kind, Jugend, Alter und Integration ab. Die Nachfolge von Bettina Hübscher tritt am 1. März 2021 Elida Hannen an.

Bettina Hübscher wechselt zur Stadt Zofingen

Bettina Hübscher arbeitete ab 2019 in Reiden und leitete die neu geschaffene Abteilung Gesellschaft und Gesundheit, welche sie aufgebaut hat. Mit deren Schaffung kam Reiden auch einem politischen Auftrag von Bund und Kanton nach und konnte Mittel für Projekte beantragen. Hübscher führte zusammen mit Studierenden der Hochschule Luzern (HSLU) die erste je durchgeführte soziokulturelle Befragung in Reiden durch. Deren Ergebnisse flossen in den Bericht «Leben in Reiden» und in den Sicherheitsbericht ein. Ausserdem baute sie das Netz «Reiden solidarisch» auf, das die Freiwilligenarbeit in Corona-Zeiten vernetzt.

Die Psychologin übernimmt am 15. Februar die Leitung des Bereichs «Kind Jugend Familie» der Stadt Zofingen. Hübscher bringt vertiefte Fachkenntnisse und mehrjährige Erfahrung in vergleichbaren Anstellungen mit. Zu ihrer Motivation, die Stelle zu wechseln, sagt sie auf Anfrage: «Ich habe die Aufbauarbeit in Reiden abgeschlossen und suchte eine neue Herausforderung.» In ihrer temporären Doppelfunktion habe sie Spass an der Leitungsfunktion bekommen. Bei einer Tagung lernte sie Livia Lustenberger von der Stadt Zofingen kennen, welche den Bereich «Kind Jugend Familie» bisher leitete und aufbaute. «Ich habe einen guten Eindruck gewonnen und möchte ihr Engagement weiterführen.»

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