Wegen Virusmutationen: Nun müssen auch Fünft- und Sechstklässer im Aargau eine Maske tragen

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Masken an Schulen (wie hier im Kanton Zürich) sollen die Ausbreitung der Virusmutationen eindämmen. Ennio Leanza / KEYSTONE

In den vergangenen Wochen kam es an drei Schulen im Aargau zu Ausbrüchen der neuen Virusmutationen. So zum Beispiel an der Schule Mellingen-Wohlenschwil, wo mehrere Coronafälle mit der mutierten Virusvariante nachgewiesen wurde. Über 700 Kinder mussten in Quarantäne. Der Kanton ordnete Massentests für die Schüler an.

Um Ansteckungen zu reduzieren, müssen im Aargau nun auch Primarschüler- und schülerinnen der 5. und 6. Stufe eine Maske auf dem gesamten Schulareal tragen. Die Pflicht gilt ab Montag, 22. Februar. Schulen, die früher ins neue Semester starten, können die erweiterte Maskenpficht ab dem ersten Schultag nach ihren jeweiligen Sportferien umsetzen, schreibt das Aargauer Bildungsdepartement in einer Mitteilung.

Der Bildungsauftrag könne an der Volksschule am besten im Präsenzunterricht erfüllt werden. «Deshalb wird alles unternommen, um den Schulbetrieb so normal wie möglich stattfinden zu lassen und dabei dennoch alle Beteiligten so gut wie möglich zu schützen», heisst es weiter.

Eine Maskenpflicht an der Primarschule gilt bereits in den Kantonen Bern, Basel, Solothurn, Zürich und Graubünden.

 
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