Nächste Woche beginnen die Diskussionen um die künftige Nutzung der Schulliegenschaft

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Wie das Schulgelände in Wiliberg künftig genutzt wird, soll die Arbeitsgruppe erarbeiten. Bild: zvg

Im neuen Jahr vermeldete der Wiliberger Gemeinderat, er wolle eine neue Arbeitsgruppe formieren, die sich mit der künftigen Nutzung des Schulhauses beschäftigt. Die Idee für die Arbeitsgruppe stammte ursprünglich von einem Bürger, der im Gespräch mit Gemeindeammann Patric Jakob diese äusserte (wir berichteten). Weil die Tagesschule Wannenhof den Mietvertrag für die Schulliegenschaft auf Ende Juli 2021 gekündigt hat, muss der Gemeinderat auf die Suche gehen nach einer Alternative für das Gelände. 

Wie Patric Jakob auf Anfrage bestätigt, steht die Gruppe nun fest. «Es sind fünf Bürger plus zwei vom Gemeinderat», sagt der Gemeindeammann, der selber ein Teil der Arbeitsgruppe ist. Neben ihm ist auch Petra Grädel, Präsidentin der Schulpflege, aus dem Gemeinderat vertreten. Sie setzt sich bereits seit einem Jahr intensiv mit der Zukunft des Schulhauses auseinander. «Mir persönlich ist wichtig, dass unser Schulhaus auch in Zukunft ein Begegnungsort bleiben wird», sagt Grädel, und ergänzt: «Leider hat sich aus der Gemeinde keine weitere Frau für die Mitarbeit in der Gruppe gemeldet, was ich bedaure.» 

Burgherr bringt die Identifikation mit Wiliberg in die Gruppe 

Einen prominenten Teilnehmer hat die Gruppe auf jeden Fall: SVP-Nationalrat Thomas Burgherr. «Für mich war schnell klar, dass ich in dieser Arbeitsgruppe mitmachen möchte», sagt er auf Anfrage. Zwischen 1992 und 2000 amtete er als Vizeammann in Wiliberg und kennt die Gemeinde deshalb sehr gut. «Wir sind eine kleine Gemeinde. Es ist wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger engagieren, damit wir in unserer Kleinstgemeinde überlebensfähig sind.» 

Obwohl er heute nicht direkt vom Weggang der Tagesschule Wannenhof betroffen ist, ist ihm das Schulgelände alles andere als fremd. «Ich ging dort fünf Jahre zur Schule, als sie noch eine Gesamtschule war. Ich war der Einzige in meiner Klasse», erinnert er sich mit einem Lachen zurück. Für ihn sei die Arbeit in der Gruppe keine politische. «Ich werde mich nicht als Politiker und sicher nicht als SVP-Politiker einbringen, sondern es geht um die Sache», sagt Burgherr. 

Das Engagement in der neu formierten Arbeitsgruppe sei für ihn mit seinen sonstigen Aufgaben als Politiker und Geschäftsführer der Burgherr Moosersäge AG kompatibel. Nebst seinem Wissen aus dem Immobilienmarkt bringe Burgherr vor allem eines in die Gruppe, nämlich die Identifikation mit der Gemeinde Wiliberg: «Obwohl ich im Hintermoos in Uerkheim aufgewachsen bin, bin ich hier zur Schule gegangen und lebe seit langem hier. Ich kenne das Dorf und die Leute gut.» Das Ziel der Arbeitsgruppe müsse sein, möglichst schnell eine seriöse Lösung zu finden, die auch für die nächsten Jahre nützlich sei. Dass das eine grosse Herausforderung ist, ist Burgherr bewusst. Es müsse vor allem schnell gehen, weil das leerstehende Schulhaus die Gemeinde kostet. Wie eine solche Lösung aussehen könnte, will Thomas Burgherr noch nicht verraten: «Ich habe meine Ideen, möchte aber der Arbeitsgruppe nicht vorgreifen.» Am 19. Februar findet die erste Sitzung statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wird diese online durchgeführt. 

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