Das Siegerprojekt für das Löwenareal in Dagmersellen ist erkoren

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Die kleinteilige Massstäblichkeit der neuen Überbauung fügt sich in die bestehende Struktur des Dorfzentrums von Dagmersellen ein. Visualisierung: 2020 Nightnurse Images, Zürich
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Die Investoren Martin Luternauer (links) und Josef Arnet. Bild: kpe

Vier Gebäude mit insgesamt 36 Wohnungen sollen in Zukunft das Löwenareal in Dagmersellen prägen. Dazu kommen eine Arztpraxis, ein Gewerberaum, ein Restaurant und ein Kiosk. So sehen es die beiden Investoren Martin Luternauer und Josef Arnet vor, die gestern zur Vorstellung des Siegerprojekts luden. «Es sind bereits Interessenten für die Wohnungen vorhanden», so Martin Luternauer. Dabei soll eine Mischung aus Eigentums- und Mietwohnungen entstehen.

Den Architekturwettbewerb gewonnen haben die Architekturbüros Baureag Architekten AG aus Willisau und die Dolmus Architekten AG aus Luzern, die mit ihrem Projekt «4 gewinnt» die siebenköpfige Jury überzeugten. Geplant sind fünfgeschossige Gebäude. Das Herz der Überbauung soll ein grosszügiger, hofartiger Platz in der Mitte sein, der mit Bäumen gestaltet wird. Wie Architekt Benno Baumeler, der den Wettbewerb begleitet hat, erklärt, hätte die Jury vor allem die gute Aussenraumqualität und Funktion des Projekts überzeugt.

Das Ganze hat aber eine lange Geschichte. Im Jahr 2017 wurden bereits erste Überlegungen zum Areal gemacht, wie Benno Baumeler erzählte. «Der Planungsprozess war aufwändig, weil die Umstände relativ schwierig waren», so Baumeler. Damit sprach er die aktuelle Ortsplanungsrevision an, aber auch den Hürnbach, der hinter dem Gelände vorbeifliesst und damals noch im Bau war. Ausserdem sei der Austausch mit dem Kanton intensiv gewesen, weil dieser noch kein Projekt für die Baselstrasse hatte, die das Gelände auf der anderen Seite begrenzt.

Gemeinschaftspraxis deckt Bedürfnis in der Region ab

Nun sind aber laut Benno Baumeler die meisten Ungewissheiten geklärt. Seit letztem Jahr ist klar, dass das imposante Gebäude abgerissen wird. Seine Sanierung wäre die teuerste Variante gewesen. «Obwohl die Auflage seitens Gemeinderat war, das Gebäude zu erhalten, haben ihn unsere technischen Abklärungen überzeugt. Die Abbruchbewilligung liegt jetzt vor», so Baumeler. Eine spruchreife Kostenschätzung existiert laut den Verantwortlichen noch nicht. Erste Berechnungen hätten aber einen zweistelligen Millionenbetrag ergeben.

Investor Martin Luternauer ist überzeugt, mit der Gemeinschaftspraxis ein Bedürfnis der Region abzudecken. «Es gibt nicht viele Hausärzte in der Region und das Einzugsgebiet ist gross», so Luternauer. In einem nächsten Schritt setzen sich die Verantwortlichen in Verbindung mit Ärzten aus der Region. Kontakte zu Interessenten für die Gastrofläche bestünden bereits. Geplant ist ein Restaurant oder ein Café mit circa 120 Plätzen und einem dazugehörigen Saal mit 40 Plätzen.

Der Baustart ist für August 2022 terminiert

Der Zeitplan sieht vor, dass das Projektteam dem Gemeinderat als Erstes einen Gestaltungsplan unterbreitet. Dieser soll im August soweit sein. Wenn er genehmigt wird, kommt das Baugesuch im Dezember oder Januar auf den Tisch. Sofern keine Einsprachen gegen das Projekt erhoben werden, beginnen die Bauarbeiten im August 2022.

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Das Modell des Projektes (Bild: Katrin Ptekovic)
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