Er zündete die Asylunterkunft Oftringen an: Heute steht ein kurdischer Brandstifter vor dem Bezirksgericht Zofingen

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Brand Asylunterkunft Oftringen (Kapo Aargau)
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Bild: Kapo AG

Was für eine Strafe dem Mann droht, ist noch offen, die Staatsanwaltschaft will ihren Antrag erst im Verlauf der Verhandlung bekannt geben. Diese beginnt heute Donnerstag um 8 Uhr und ist auf eine Dauer von neun Stunden angesetzt. Ob danach direkt das Urteil verkündet wird, oder eine spätere Eröffnung erfolgt, ist noch offen.

Der Angeklagte, ein heute 38-jähriger Kurde mit türkischer Staatsangehörigkeit, wird beschuldigt, am 5. April 2019 in Oftringen die Asylunterkunft angezündet zu haben. Neben der qualifizierten Brandstiftung wirft ihm die Staatsanwaltschaft weitere Straftaten vor, darunter Nötigung und räuberische Erpressung.

Der mutmassliche Brandstifter setzte sich nach Holland ab

Der Mann wurde eine Woche nach dem Feuer in Holland verhaftet, dass er erst jetzt vor Gericht steht, dürfte unter anderem darauf zurückzuführen sein, dass ein Auslieferungsverfahren nötig war. Gegenüber Tele M1 sagte ein Bewohner der Unterkunft in Oftringen bereits am Tag nach dem Brand, es habe einen Streit vor dem Haus gegeben. Anschliessend sei ein Bewohner ins Haus gegangen und habe etwas angezündet - offenbar war dies der Kurde, der nun vor Gericht steht.

Beim Brand war die Unterkunft, in der damals rund 20 abgewiesene und ausreisepflichtige Flüchtlinge lebten, total zerstört worden. Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten, drei mussten mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital eingeliefert werden. Am Haus entstand Sachschaden von mehreren 100'000 Franken, der Kanton musste danach für die Bewohner neue Unterkünfte suchen.

Brandschutz-Kontrolle am Tag vor dem Feuer

Bei der Bekämpfung des Brandes hatte die Feuerwehr einige Mühe, laut dem Oftringer Gemeindeammann sei das Haus «total vollgestellt» gewesen. Zufälligerweise wurde am Tag vor Ausbruch des Feuers in der Unterkunft eine Brandschutzkontrolle durchgeführt.

Peter Schiller von der Aargauischen Gebäudeversicherung sagte damals, man habe bei der Kontrolle die notwendigen Massnahmen veranlasst und direkt umgesetzt. «Leider ist nicht kontrollierbar, welche Veränderungen danach wieder vorgenommen werden», sagte Schiller damals.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Strafverfahren gegen niederländische Behörden

Michael Oelting
schrieb am 19.02.2021 19:13
Was fällt den Holländern ein, einen Brandstifter mit türkischer Staatsangehörigkeit in die Schweiz auszuliefern. Viel lieber hätten sie ihn an Erdogans Schergen ausliefern sollen. Unter Erdogan werden kriminelle Kurden und Armenier ohne wenn und aber hart bestraft, und das ist gut so. Hier in der Schweiz werden schwerstkriminelle Ausländer (Brandstifter, Vergewaltiger) mit Samthandschuhen angefasst, während Schwarzfahrer, Falschparkierer, Leute ohne Maske und Menschen, die sich zur Begrüssung die Hand geben von der Polizei gebüsst werden.

Brand Asylzentrum

Anonym
schrieb am 18.02.2021 19:54
Hoffentlich bekommt er seine gerechte Strafe und wird nicht mit Samthandschuhen behandelt
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