Nach Vandalenakten: Happy End auf dem Rägebogespielplatz Kölliken

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Nadja Stutz (Präsidentin Elternverein Rägeboge) bedankt sich bei Markus Epple (Präsident FC Kölliken) für die Unterstützung bei der Repartur des Wipp-Spielzeugs. Bilder: zvg

Seit Beginn der Coronapandemie nahm die Zerstörung auf dem Spielplatz des Kölliker Elternvereins ihren Lauf. Zuvor gab es immer auch kleinere Zwischenfälle und vor allem Littering, jedoch wurden dabei selten Spielgeräte so zerstört wie kurz vor Weihnachten. Nachdem ein Wippgerät beschädigt wurde, rief der Elternverein die Bevölkerung um Hilfe. Denn ohne die geplanten Jahresaktivitäten büsste der Verein massiv an Geldern ein, welche für den Unterhalt des Spielplatzes benötigt werden.

Zeitgleich zur Erscheinung des Zeitungsartikels, der über ein zerstörtes Spielgerät berichtete (ZT vom 1. Dezember 2020), wurde der neu angeschaffte Kletterbaum über den Platz geschoben und ramponiert. «Wir waren sehr erstaunt, wie ein so grosser Baum auf dem Spielplatz versetzt werden konnte. Hier mussten wie beim Wippgerät grosse Kräfte von mehreren Personen aufgebracht worden sein», sagt Nadja Stutz, Präsidentin des Elternvereins Rägeboge.

So traurig wie die Tatsache, dass mutwillig öffentliches Gut zerstört wurde, so freudig war die Solidarität aus der Bevölkerung, welche dem Aufruf aus dieser Zeitung folgte. Der FC Kölliken meldete sich kurz nach Erscheinen des Artikels beim ­Elternverein und bot seine Unterstützung an.

«Der Spielplatz ist ein wertvoller Begegnungsplatz für die Kinder im Dorf. Wir freuen uns, dass wir helfen können», sagt Markus Epple vom FC Kölliken, welcher die komplette Reparatur des Wippgeräts übernommen hat. Die Solidarität in Kölliken sei gross, die Vereine unterstützten sich gegenseitig, auch an Anlässen, sagt Epple.

Der Baum konnte vor Kurzem dank finanzieller Hilfe der Firma Bachmann Transporte, welche einen grosszügigen Betrag an den Verein spendete, wieder an den alten Ort befördert und verbessert werden, so dass er nun vandalensicher befestigt wurde und den Sicherheitsrichtlinien für öffentliche Spielplätze entspricht. In Einzelteilen zerlegt und neu kombiniert ist er jetzt, eingebettet in den beliebten Spielhügel, ein ­attraktives und naturnahes Kletter- und Spielgerät.

Der Elternverein bedanke sich von Herzen bei der Bevölkerung, für alle grossen und kleinen Spenden, welche im Advent eingegangen sind, sagt Stutz und ergänzt: «Die Freude war riesig, wir konnten damit einige Defizite ausbügeln und die Attraktivität des Spielplatzes für die Kinder im Dorf und aus der Umgebung erhalten.»

Im Frühling, so Corona wolle, werde es im Rahmen des traditionellen Arbeitstages auf dem Spielplatz noch die eine oder andere Neuerung geben. Das sei aber eine Überraschung, sagt Stutz. (pd/zt)

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