Zofinger Corona-Psalter-Buch kann sich sehen lassen

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An der gottesdienstlichen Feier zur Vorstellung der Corona-Psalter in der reformierten Kirche Brittnau wirkten mit (v. l.): Joël Guggisberg, Max Hartmann, Judith Trüssel, Rita Tamburrino und Samuel Dietiker. Bilder: Alfred Weigel
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Max Hartmann (l.) stillt die Nachfrage nach dem gebundenen Zofinger Corona-Psalter-Buch.

«Stille lass mich finden» aus der ökumenischen Liederdatenbank spielte der Zofinger Pfarrer Samuel Dietiker eingangs auf dem Klavier. Mit Andacht und Stille stellte Joël Guggisberg, Pfarrer in Vordemwald und Präsident der Evangelischen Allianz Region Zofingen, in der Kirche Brittnau das «gewichtige» Ergebnis mit den Psaltern vor. Aufgrund der aktuellen Restriktionen sind Kirchenbesuche zahlenmässig beschränkt, mehr als 50 Personen waren nicht zulässig.

Als Initiant des Zofinger Corona-Psalter-Projekts gilt der um Ideen nie verlegene Brittnauer Pfarrer Max Hartmann. «Die Idee ist zwar etwas abgekupfert», sagte Guggisberg, die ganze Bibel abschreiben wie die St. Galler Reformierten wollten sie aber nicht wagen. Mit Beschränkung auf die Psalmen fanden sich ausreichend Freiwillige, so dass er selbst nicht zur sprichwörtlichen Feder greifen musste. Als Ersatzschreiber hat sich Guggisberg aber bereitgehalten. Dafür las er den Psalm 1 in deutscher Sprache und auf Hebräisch, beginnend mit «Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen».

150 Exemplare wurden gedruckt

Das Zofinger Corona-Psalter-Buch ist für 44 Franken zum Selbstkostenpreis erhältlich, Mitschreibende kommen in den Genuss eines Nachlasses. «Man darf das Psalter- Buch auch verschenken», ermutigte Max Hartmanndie Anwesenden.

Insgesamt wurden 150 Exemplare gedruckt. Das Titelbild mit dem Schriftzug «Zofinger Corona-Psalter 2021» gestaltete Rita Tamburrino, sie selbst schrieb Psalm 23. Das gebundene und mit Bildern illustrierte Werk symbolisiert den Zusammenhalt in der Evangelischen Kirchenallianz, wichtig gerade in kontaktarmen Zeiten mit Beschränkungen in der Durchführung von Gottesdiensten. Max Hartmanns Befürchtungen, nicht genügend Schreiberinnen und Schreiber zu finden, blieben «Gott sei Dank» unbegründet. «Die Psalmen helfen wahrzunehmen, was in uns ist, und mit dem Lesen ergeben sich Perspektiven über Gott hinaus», so der Brittnauer Pfarrer. Judith Trüssel hat mit Psalm 22 verlorenen Boden wieder zurückgewonnen. «Das Psalmen-Schreiben half mir, im Spital Erlebtes zu verarbeiten», wie sie aus eigener Erfahrung schildert. Jeder der aktiv Beteiligten verbindet mit dem Niederschreiben eines Psalms ein spezielles Erlebnis. Das Lesen aller Psalmen und Berichte, wie es während des Projekts gelaufen ist, war schon aufgrund des zeitlichen Rahmens von 45 Minuten nicht möglich.

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