Die Sehnsucht nach der Garderobe ist beim IHC Rothrist gross

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IHC-Rothrist-Präsident und -Spieler Fabian Schär (links) freut sich wie alle anderen Inlinehockeyaner auf den Saisonstart. (Bild: Michael Wyss)

Beim Schweizerischen Inlinehockeyverband und seinen Mitgliedern herrscht Aufbruchstimmung. An der Generalversammlung vom vergangenen Samstag wurde beschlossen, dass in der Saison 2021 sämtliche Meisterschaften inklusive Finalrunden und Playoffs sowie die Cup-Wettbewerbe der Männer und Junioren stattfinden sollen.

Während bei den Jugendkategorien ab U20 und tiefer der Ball bereits ab Ende März wieder rollt, müssen sich die Aktiven und Altherren noch etwas gedulden. Sollte der Bundesrat den zweiten Öffnungsschritt für den 1. April umsetzen, stünde auch diesem Vorhaben nichts mehr im Weg. «Die Rahmenbedingungen stehen. Jetzt hoffe ich, dass wir bald loslegen können», freut sich Fabian Schär, Spieler und Präsident des IHC Rothrist.

Kurze Vorbereitung nach dem langen Unterbruch
Sofern der Bundesrat grünes Licht gibt, dürfte bereits nach einer dreiwöchigen Trainingsphase der Meisterschaftsauftakt erfolgen. «Eine seriöse Vorbereitung dauert eigentlich ein bis zwei Monate, was aber auf Kosten der Spielzeit für die Meisterschaft und der Sommerpause gehen würde. Deshalb hat man diesbezüglich einen Kompromiss gefunden», sagt Fabian Schär. Er verstehe den Drang, nach dem langen Unterbruch wieder zu spielen, weist aber auf das erhöhte Verletzungsrisiko hin. «Letztmals auf den Rädern gestanden sind wir im Oktober. Inlinehockey ist eine Sportart, die man nicht einfach so trainieren kann», gibt Schär zu bedenken.

Überzeugt ist er hingegen, dass der sich abzeichnende Meisterschafsstart einen positiven Einfluss auf die Motivation der Spieler hat. «Unsere Aktiven trainieren nach wie vor auf alternativer Basis, manchmal auch gemeinsam per Video. Immerhin sieht man so die Teamkollegen. Es ist aber nicht das Gleiche, wie wenn du in der Garderobe stehst», sagt er.

Die Saison 2020 wird definitiv abgebrochen
Für Gesprächsstoff sorgte an der GV der Entscheid, die im Spätherbst unterbrochene Saison 2020 definitiv nicht fortzusetzen. Fabian Schär begrüsst den Abbruch. «Diese Saison noch zu Ende zu spielen, wäre ein Murks gewesen», sagt er. Ihm sei wichtiger, dass die Saison 2021 normal durchgeführt werden könne. «Die Pause darf nicht zu lang werden, sonst verlieren die Vereine ihre Mitglieder», warnt Schär.

Dass der IHC Rothrist, der zum Zeitpunkt des Unterbruchs gegen Sayaluca Lugano um den Playoff-Halbfinaleinzug kämpfte, nicht zu den Nutzniessern dieses Entscheids gehört, stört ihn nicht. «Wir müssen das akzeptieren. Sport ist ein Luxus und es ist schön, wenn man ihn in Zeiten wie diesen ausüben darf», sagt Schär. 

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