Badi-Sanierung bringt mehr Vorteile für die Kinder

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Die Technik ist völlig veraltet. Darum wird die Aarburger Badi ab Ende Juli saniert. Bild: Philipp Muntwiler (3. Oktober 2020)
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Blick in die Aarburger Badi. Das Bild stammt vermutlich aus dem Eröffnungsjahr 1931. Bild: Sammlung Heimatmuseum Aarburg

Dieses Jahr wird die Badi Aarburg 90 Jahre alt. Just zu diesem Geburtstag beginnen mit vorzeitigem Ende der Badesaison Ende Juli die Sanierungsarbeiten an der ältesten Badi im Kanton Aargau. So jedenfalls ist es geplant. Noch liegt das Bau­gesuch bis 23. März auf. Das 6,2-Millionen-Franken-Projekt verfasst haben die Epprecht Architekten aus Aarburg sowie die Jenzer+Partner AG aus ­Aarberg.

Das erklärte Ziel der Baukommission war die Rückführung in den Originalzustand und die Unter-Schutz-Stellung der Badeanstalt und deren Nutzung als Nostalgiebadi. Dennoch soll die Badi den heutigen Bedürfnissen angepasst werden. Die sanitären und elektrischen Installationen müssen komplett ersetzt werden und die grosse Anzahl an Gruppengarderoben ist heute nicht mehr gefragt. «Dafür besteht Bedarf an Warmwasserduschen, separaten Räumlichkeiten für die Sanität, ein Büro, ein behindertengerechtes WC und einen Aufenthaltsbereich für die Mitarbeitenden», heisst es im Projektbeschrieb.

Mehr Komfort dank zentraler WC-Anlage

Eine wichtige Änderung gegenüber der heutigen Situation ist auch der künftige Zugang zur Liegewiese. Um die Barfusszone sauber zu halten, wird die Mischzone möglichst klein gehalten. Die Badibesucher werden unmittelbar nach dem Betreten der Badi nach links zu der Liegewiese geführt und nicht mehr wie heute entlang dem Schwimmbecken. Zudem werden zusätzliche WC-Anlagen in der Mitte der Badi – im ehemaligen Kiosk – erstellt. So könne der Weg zu den Toiletten vom Planschbecken, dem Café und der Liegewiese stark reduziert werden, halten die Planer fest. «Damit verspricht man sich besseres Wasser im Planschbecken und einen grösseren Komfort für die Gäste im Café und auf der Liegewiese.» Profitieren kann auch der benachbarte Beachvolleyballclub: Die Toiletten sollen bei Anlässen auf den Feldern genutzt werden können.

Eine Besonderheit der Aarburger Badi sind die Umkleidekabinen auf beiden Seiten des Schwimmbeckens. Die teilweise umgenutzten Kabinen werden wieder in den Originalzustand versetzt. Der erhöhte Unterhaltsaufwand werde zu Gunsten der Originalität bewusst in Kauf genommen, denn damit seien mehr Fördergelder durch Bund und Kanton abzuholen, heisst es im Beschrieb.

Eine grössere Veränderung gibt es für die Kinder. Das aktuelle Planschbecken wird abgerissen; dort entsteht eine Liegewiese. Südlich des Cafés, das durch das Camping-Restaurant betrieben wird, gibt es einen Picknick-Platz mit Tischen und Bänken. Daneben entstehen ein Spielplatz sowie ein neues Planschbecken. Dieses wird 74 Quadratmeter gross und wird mit einem Sonnensegel überspannt. Zudem sind einige Fontänen eingeplant. Insgesamt wird die Aufsicht der Kinder durch deren Betreuungspersonen einfacher, da sich alles an einem Ort befindet.

Weniger freuen dürften sich die Schwimmer, die gerne ihre 50-Meter-Bahnen absolviert haben. Weiterhin vorgesehen ist nämlich die Verkleinerung des Schwimmerbeckens zu Gunsten eines grösseren Nichtschwimmerbereichs. Leicht verkleinert wird zudem die Parkplatzfläche. Acht bis zehn Parkplätze müssen dem neuen Technikgebäude weichen.

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