Die Sanierung des Bildungszentrums Zofingen nimmt Fahrt auf

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Defekte Jalousien sind das kleinste Problem – not tut eine energetische Sanierung. Bild: bkr 2018

Das Bildungszentrum Zofingen (BZZ) ist mittlerweile 45 Jahre alt und soll nun für eine weitere Nutzung von 25 Jahren in Stand gesetzt werden. Das hat seinen Preis: Die Verantwortlichen rechnen mit 42,2 Millionen Franken für die Sanierung der sieben Gebäude, die etappenweise erfolgt und bis 2024 dauern soll. Etwas mehr als die Hälfte der Sanierungskosten haben die Stadt Zofingen (knapp 1,5 Millionen Franken), die Berufsfachschule (BW Zofingen) und die Heilpädagogische Schule (HPS) zu tragen, den Rest übernimmt der Kanton Aargau.

Als erstes der sieben Gebäude kam die HPS an die Reihe. Damit die Arbeiten 2019 beginnen konnten, musste teilweise ein Schulraumprovisorium bezogen werden. Dieses befindet sich auch auf dem BZZ-Areal und umfasst sechs vollwertige Schulzimmer von je 65 Quadratmetern Fläche.

Eine Verzögerung für die weiteren Arbeiten gab es, weil sich der Regierungsrat Zeit liess, den Kostenanteil des Staates von 20 Millionen Franken für die durch die Kantonsschule genutzten Gebäudeteile vom Grossen Rat bewilligen zu lassen. Dies ist im ersten Quartal 2020 geschehen – und seit letzter Woche liegt bei der Stadt Zofingen das Baugesuch für die geplanten Massnahmen auf.

Im Vordergrund steht die Gebäudehülle. Vorgesehen ist der Ersatz der Fenster – 500 an der Zahl – und die energetische Sanierung einzelner Bauteile. Die Massnahmen werden den Heizenergieverbrauch um bis zu zwei Drittel reduzieren, sagen Fachleute.

Dies entspricht einer jährlichen Energieeinsparung von rund 1,75 Millionen Kilowattstunden (kWh) oder dem Jahresverbrauch von 300 Einfamilienhäusern. Weiter geht es um den Ersatz veralteter Haustechnik, wie zum Beispiel Lüftungsanlagen, Notbeleuchtung oder die Elektroverteilungen. Bei ihr trifft man noch Schmelzsicherungen an. «Wirft man einen Blick in einen Haustechnikraum, fühlt man sich in einem liebevoll gepflegten Museum», sagte Robert Weishaupt (CVP) im September 2018 anlässlich der Behandlung des Geschäfts im Einwohnerrat als Präsident der vorberatenden Kommission.

Wichtig auch das Thema Hochwasserschutz. Nach dem Starkregen vom 8. Juli 2017 waren die Untergeschosse des BZZ geflutet. Apropos Wasser: Auch das Dachwasser des BZZ ist ein Sanierungsthema. Es wird künftig der Versickerung zugeführt. Laut Baugesuch sollen die Arbeiten bis Dezember 2024 abgeschlossen sein. Die recht lange Bauphase ist dem Ziel geschuldet, die Arbeiten so auszuführen, dass der Unterricht so wenig wie möglich tangiert wird. (bkr)

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