Die Feuerwehr Uerkental übt die Personenrettung mit einer Kameradrohne und einem Nachtsichtgerät

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Das Kader der Feuerwehr Uerkental sammelte erste Erfahrungen im Umgang mit industriellen Kameradrohnen für die Bergung von Personen.
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Mit dieser professionellen Drohne, gesteuert von einem Profi, wurde die Feuerwehr bei der Personensuche unterstützt.
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Ein Bild der Mannschaft der Feuerwehr Uerkental, aufgenommen mit der Infrarotkamera. Bilder: Patrick Hoerdt

Die Feuerwehr Uerkental ist bekannt dafür, dass sie sich auch für Neues interessiert und mit der Zeit geht. So erstaunte es nicht, dass Kommandant Thomas Räss sein Kader zu einer Drohnen-Übung lud. Zusammen mit Spezialisten der Firma Brack.ch organisierte er zwei interessante Lektionen.

Ein Teil des Kaders lernte im Feuerwehrmagazin die technischen und praktischen Grundlagen für den Umgang mit Kameradrohnen. Nach einer kurzen Einführung gings direkt an die Fernsteuerung. In einem extra eingerichteten «Drohnenkäfig» im Feuerwehrmagazin auf dem Wiliberg absolvierten alle erste Testflüge mit einer Mini-Drohne durch einen vorgegebenen Parcours. Die Feuerwehrleute hatten keine Berührungsängste, sondern einen riesigen Spass.

Eine grössere Herausforderung war der zweite Übungsteil. Dabei ging es um das Suchen einer vermissten Person in einem Waldstück in Wiliberg. Ein Duo führte die Suche mit dem Drohnenpiloten durch, die andere Gruppe organisierte sich selbst und führte eine konventionelle Suche im Waldstück durch. Trotz Dunkelheit, Regen und unwegsamem Gelände, fand die Drohnencrew die vermisste Person innerhalb weniger Minuten, während die Suchtruppe ein Vielfaches davon brauchte, die Person zu finden und sie dann auch noch zu bergen.

Bei der Personensuche wurde eine grosse, rund 23 000 Franken teure Drohne, speziell ausgerüstet mit einer Infrarotkamera sowie einer Weitsicht- und Zoomkamera, eingesetzt. Sie wurde von einem Profipiloten gesteuert. Diese Art von Drohnen wird zum Beispiel auch nach Bränden oder bei der Suche nach Rehkitzen eingesetzt.

Die Firma Brack.ch präsentierte auf dem Wiliberg aber auch den neusten Drohnentyp der Marke DJI Mavic Enterprise Advanced mit integrierter Infrarotkamera und Sichtkamera. Diese Drohne kostet rund 6500 Franken, kommt in Kürze auf den Markt und kann sehr einfach geflogen werden. Der Einsatz von leichteren Fluggeräten (909 Gramm) ist mit weniger Risiken verbunden als Flüge mit grösseren Systemen. Dies vor allem wegen der geringeren Bewegungsenergie.

Die Verantwortlichen der Feuerwehr Uerkental und der Firma Brack.ch zogen ein positives Fazit der Übung. «Es hat sich gezeigt, dass der Einsatz von Drohnen auch bei Nacht und schlechtem Wetter sehr hilfreich sein kann», sagt Kommandant Thomas Räss.

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