Stadtratswahlen Zofingen: 11 Kandidierende, 7 Sitze – 1 Wahlkampf

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Rathaus Zofingen (Archivbild KBZ)
Rahela Syed (1968), SP, bisher Stadträtin seit 2014, Ressorts Alter und Gesundheit, Kinderfest; Grossrätin seit 2017; Redaktorin Grosser Rat Kanton BE Bild: zvg
Christiane Guyer (1963), Grüne, bisher Stadträtin seit 2010, Ressorts Sicherheit und Kultur; stv. Leiterin Dienststelle Landwirtschaft und Wald LU Bild: zvg
Andreas Rüegger (1969), FDP, bisher Stadtrat seit 2014, Ressort Tiefbau Leiter Recht und Vollzug beim Bauinspektorat BL Bild: zvg
Peter Siegrist (1966), parteilos, bisher Stadtrat seit 2018, Ressorts Natur, Unterhalt, Stadtmarketing, Sport Geschäftsführer «Key 69» Bild: zvg
Dominik Gresch (1975), glp, bisher Stadtrat seit 2014, Ressorts Bildung und Soziales; Grossrat seit 2021; Bereichsleiter Kranken- und Unfallversicherung beim SVV Bild: zvg
André Kirchhofer (1977), FDP, neu Einwohnerrat seit 2011 Vizedirektor ASTAG Bild: ran
Robert Weishaupt (1972), Die Mitte, neu Einwohnerrat seit 2006, Präsident der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission; Inhaber Weishaupt Cycles. Bild: zvg
Hansruedi Hauri (1981), SVP, neu Einwohnerrat von 2001 bis 2017 Inhaber und Geschäftsleiter Hauri Reisen AG Bild: zvg
Lukas Fankhauser (1964), SP, neu Schulpflegepräsident Bereichsleiter Service im Alterszentrum Lindenhof in Oftringen . Bild: zvg
Maik Müller (1994), parteilos, neuMaster-Student in Engineering an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Bild: zvg
Michael Wacker (1967), SP, neu Einwohnerrat seit 2005; Vizepräsident Finanz- und Geschäftsprüfungskommission; Selbstständiger Gartenbautechniker Bild: zvg

Am 25. April kommt es in Zofingen zur Kampfwahl. Für die sieben Sitze im Stadtrat haben sich elf Personen angemeldet, fünf Bisherige und sechs Neue. Gleich ein Dreier-Ticket präsentiert die SP. Stadträtin Rahela Syed will ihren Stadtratssitz verteidigen, Michael Wacker und Lukas Fankhauser wollen den zweiten SP-Sitz, den bisher Vizeammann Hans-Martin Plüss innehatte, verteidigen. Mit einem Zweier-Ticket mit Andreas Rüegger (bisher) und André Kirchhofer startet die FDP. Die restlichen Parteien setzen auf Einer-Kandidaturen: Christiane Guyer (Grüne), Dominik Gresch (GLP) und Peter Siegrist (parteilos) wollen ihre Stadtratssitze verteidigen, Robert Weishaupt (Die Mitte) – er wird auch von der EVP unterstützt – und Hansruedi Hauri (SVP) nach Jahren wieder einen Sitz für ihre Partei erobern.

Als Aussenseiter startet Maik Müller (parteilos) ins Rennen um einen Stadtratssitz. Mit 27 Jahren ist der Masterstudent in Engineering mit Abstand der Jüngste der elf Kandidierenden. Er ist in Zofingen aufgewachsen, hat hier die Schulen besucht und bei Müller Martini die Ausbildung absolviert. Der Mühlethaler möchte im Stadtrat die Anliegen der jüngeren Generation vertreten.

Der Stadt Zofingen steht ein spannender Wahlkampf bevor, denn im ersten Wahlgang werden kaum alle Sitze vergeben werden. Auch die bisherigen Stadträte dürften es nicht einfach haben, im ersten Wahlgang ihren Sitz verteidigen zu können. Entsprechend ist der zweite Wahlgang am 13. Juni nicht nur pro forma angesetzt: Erst an diesem Tag wird definitiv klar sein, wer alles ab 2022 im Zofinger Stadtrat sitzen wird.

Wahl des Stadtammanns erfolgt erst im September

Eine Besonderheit des Zofinger Wahlsystems ist, dass für Stadtammann und Vizeammann eine separate Wahl stattfinden wird. Dafür ist der 26. September vorgesehen. An diesem Tag werden auch die Kommissionen und der Einwohnerrat neu gewählt. Als Stadtammann und Vize kandidieren kann nur, wer bereits in den Stadtrat gewählt worden ist. Entsprechend kann noch keine verbindliche Aussage gemacht werden, wer sich um die beiden freiwerdenden Ämter bewerben kann.

Bereits haben aber einige Kandidierende ihr Interesse signalisiert: Christiane Guyer möchte erste Frau Stadtammann von Zofingen werden, der parteilose Peter Siegrist möchte den parteilosen Stadtammann Hans-Ruedi Hottiger beerben und Dominik Gresch meldet als vor vier Jahren bestgewählter Stadtrat ebenfalls Ambitionen auf dieses Amt an. Je nach Zusammensetzung des Stadtrats dürften zu diesen dreien noch weitere Kandidaten dazukommen – und auch dieses Mal könnte der zweite Wahlgang für die definitive Entscheidung nötig werden. Dieser findet dann am 28. November statt.

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