Das Minus ist halb so gross wie erwartet

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Erstmals seit 2016 hat die Gemeinde Kölliken mehr Steuern eingenommen. Bild: zvg

Für das bessere Ergebnis seien erstmals seit 2016 auch die höheren ordentlichen Steuererträge (Einkommens- und Vermögenssteuern) verantwortlich, schreibt der Gemeinderat. Über alle Steuerarten wurden 377 250 Franken mehr in Rechnung gestellt als budgetiert.

Auf der Ausgabenseite liegt der effektive betriebliche Aufwand um rund 510 000 Franken tiefer als budgetiert. Die tieferen Ausgaben im Sach- und Betriebsaufwand von rund 265 000 Franken entstanden durch kleinere Ausgaben unter anderem beim Strassenunterhalt, für Schulveranstaltungen und für Reisekosten und Spesen. Auch die Verschiebung des Jugendfestes hat einen Beitrag geleistet.

Die Ausgaben für die Materielle Hilfe sind im Jahr 2020 weiter angestiegen. Die Fallzahlen haben sich nach der starken Zunahme im Jahr 2018 stabilisiert. Die Einnahmen liegen deutlich unter dem Wert von 2019, sodass die Nettoaufwendungen 2020 gegenüber dem Jahr 2019 um rund 450 000 Franken höher ausfallen. Die Einnahmen sind grösstenteils auf Krankenkassenprämienverbilligungen, Leistungen der Arbeitslosen- oder Sozialversicherung zurückzuführen.

3,14 Mio. Franken investiert in Gebäude und Strassen

Die Investitionsausgaben betrugen 2020 rund 3,14 Mio. Franken, dazu konnten rund 744 254 Franken vereinnahmt werden. Die grössten getätigten Investitionsausgaben sind unter anderem für die Sanierung der K235 (828 000 Franken), die Sanierung Aussenhülle Villa Clara (431 404 Franken) und die Sanierung von Scheidgasse und Ghürststrasse (total 744 218 Franken).

Die Investitionen von netto 2,39 Mio. Franken konnten nur zu einem geringen Teil aus der Selbstfinanzierung gedeckt werden. Eine Darlehensaufnahme war aufgrund der vergangenen positiven Rechnungsabschlüsse trotzdem nicht nötig. Durch das negative Finanzierungsergebnis reduzieren sich die liquiden Mittel sowie das Nettovermögen. Per Ende 2020 hat die Gemeinde ein Nettovermögen von 8,96 Mio. Franken oder 1968 Franken pro Einwohner (Vorjahr 2339 Franken). Die langfristigen Schulden betragen 4,5 Mio. Franken, gleich viel wie im Vorjahr.

Gewinn bei der Spezialfinanzierung Abfall

Die Spezialfinanzierungen Wasser und Abwasser schliessen mit einem Gewinn von 96 155 Franken bzw. 178 753 Franken ab. Die Schulden der Spezialfinanzierung Wasser bei der Einwohnergemeinde belaufen sich auf 1,56 Mio. Franken. Die Abwasserbeseitigung weist ein Guthaben von 1,97 Mio. Franken aus. Der Bereich Abfall erzielte einen Gewinn von 21 817 Franken, welcher das Guthaben gegenüber der Einwohnergemeinde auf 242 473 Franken erhöht. (pd/zt)

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