Alles nur ein Lippenbekenntnis?

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Chefredaktor Philippe Pfister.

Ein Entscheid des Aarburger Gemeinderats sorgt für lange Gesichter und Kritik. Die Behörde entschied, sich der Wirtschaftsförderung Region Olten anzuschliessen und nicht – was viel naheliegender wäre – dem Verbund Oftringen-Rothrist-Zofingen.

Natürlich ist der Aarburger Entscheid zu respektieren, er hat ja auch gute Gründe. Aarburg ist stark nach Olten ausgerichtet. Ansiedlungspolitik kann die Gemeinde wenig betreiben, weil überbaubare Flächen kaum zur Verfügung stehen. Macht Aarburg in der hiesigen Wirtschaftsförderung mit, kostet das 30 000 Franken pro Jahr – in Olten dagegen 5000 Franken.

Bleibt allerdings die Frage, ob das gut investiertes Geld ist. Der Föderalismus prägt ja auch die Wirtschaftsförderungen, die stark kantonal ausgerichtet sind. Dass die Aargauer primär für den Aargau schauen und die Solothurner in erster Linie für ihren Kanton, sorgt für gesunde Konkurrenz. Zudem geht es nicht nur um Ansiedlungen – sondern vor allem darum, Unternehmen und Jobs hier zu halten.

Die Forderung, in der Region näher zusammenzurücken und sie zu stärken, kommt überall und immer wieder auf den Tisch. Ist sie nur ein Lippenbekenntnis? Die Wirtschaftsförderung Oftringen-Rothrist-Zofingen ist ein Paradebeispiel gut funktionierender Zusammenarbeit, um Jobs und Steuergelder in die Region zu bringen. Schade, dass Aarburg da aussen vor bleiben will.

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