«Unverantwortlich», «vernünftig», «mutlos»: Die Reaktionen auf den Bundesratsentscheid

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Ab Montag darf im Fitnesscenter wieder trainiert werden. Keystone

Die FDP spricht in ihrem Communiqué von einem «vernünftigen Schritt», den der Bundesrat beschlossen hat. Er habe damit einer Situation ein Ende gesetzt, die immer absurder geworden sei. Gleichzeitig hinterfragt die FDP die «mangelnde Führung» im Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Für die SVP lässt das Tempo der Öffnung zu wünschen übrig. «Angesichts der Fakten muss der Bundesrat den Lockdown sofort beenden und sämtliche Branchen gleichberechtigt öffnen», schreibt sie in einer Mitteilung. Gleichzeitig spricht sie von Willkür: Dass 50 Personen in Innenräumen erlaubt seien, aber Restaurants zubleiben müssen, sei nicht nachvollziehbar.

GastroSuisse schliesst sich an: Der Entscheid sei zwar ein erstes Signal in die richtige Richtung, doch das Vorgehen sei zögerlich und verbessere die Situation im Gastgewerbe nicht. «Dass der Bundesrat den Branchenlockdown nicht sofort aufheben will, bleibt unverständlich und ist eine Ungleichbehandlung.»

Grüne sehen Gefahr für frühere Erfolge

Die Grünen sehen es mit Blick auf die steigenden Fallzahlen genau anders: «Die heute präsentierten Öffnungsschritte des Bundesrates, gerade diejenigen in Innenbereichen, sind unverantwortlich und setzen die früheren Erfolge aufs Spiel», teilten sie mit und mahnen zu Geduld.

Die Mitte wiederum begrüsst, dass der Bundesrat weitere Lockerungen beschlossen hat, schreibt die Partei auf Twitter. Mit den Terrassenöffnungen und den Erleichterungen für kleinere sportliche und kulturelle Aktivitäten sende der Bundesrat ein positives Signal aus und schaffe Perspektiven.

Von einer Perspektive für die Bevölkerung spricht auch die SP. Der Bundesrat begebe sich jedoch auf eine Gratwanderung, da die Situation weiterhin kritisch sei. Darum müssten wissenschaftlich abgestützte Lockerungen mit verstärkten Anstrengungen hinsichtlich Impfungen, Tests und Contact Tracing einhergehen.

Gewerbeverband ist unzufrieden

Wenn es nach dem Schweizerischen Gewerbeverband geht, dann fehlen die Perspektiven jedoch weiterhin. Der Bundesrat habe mit seinem Entscheid, «seine zögerliche und mutlose Pandemiebewirtschaftung fortgesetzt und sich nur zu minimen Öffnungsschritten durchringen können», heisst es in einer Mitteilung.

Wenig überrascht vom Entscheid zeigt sich das Nachtleben, wie die Schweizer Bar und Club-Kommission (SBCK) mitteilt. Sie vermisst bei den vorgegebenen Schutzmassnahmen die Berücksichtigung neuer Elemente wie die nationale Teststrategie. «Weiterhin bleiben tausende von Kulturunternehmen geschlossen, da die Wirtschaftlichkeit infolge der Massnahmen weder für Clubs, Konzertlokale noch für Bars gegeben sind.» Sie plädiert unter anderem für wissenschaftlich begleitete Testveranstaltung

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