Kurswoche «Schlauer Bauer»: Im Spittelhof werkeln die Kinder

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Diese Teilnehmerin gestaltet Hühner aus Ton, die im Garten eingesteckt werden können. Bilder: Simona Russo
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Mit Farbe werden die Tonhühner bemalt.
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Am Ende des Kurstags brachten alle Teilnehmer einen Ton aus dem Alphorn heraus.

Filzen, töpfern und sägen: In der Kurswoche «Schlauer Bauer» des Spittelhofs in Zofingen konnten Kinder diese Woche ihre Kreativität unter Beweis stellen. 130 Kursplätze wurden besetzt. Mit einem lustigen Titel wollten sie eine Woche rund um den Bauernhof beschreiben, erklärte Seraina Combertaldi vom Spittelhof-Team. Trotz der beschränkten Anzahl an Kindern, der Maskenpflicht ab zwölf Jahren und dem Verzicht auf das Znüni meldeten sich sofort viele Kinder an – vergleichbar mit dem vorletzten Jahr. Auch konnten manche beliebte Kurse wie Töpfern doppelt angeboten werden.

Am Donnerstagmorgen versammelten sich acht Kinder, die einen Töpferkurs besuchten. Nach einem kurzen Hallo ging es auch schon an die Arbeit. Sie sollten eine Hühnerfamilie aus Ton herstellen. Im Garten können die einzelnen Hühner eingesteckt werden.

Von Tonhühnern bis zu Werkzeugkisten

Als Erstes wallten die Mädchen und Buben mit viel Kraft den Ton vor ihnen aus. Anschliessend teilten die Kursleiterinnen die Küken, Hühner und Hähne aus Holz aus. Diese konnten die Kinder auf den ausgewallten Ton legen und mit einem Messer ausschneiden. Die ausgeschnittenen Tonstücke wurden nun mit den Fingern befeuchtet und glatt gestrichen.

Unterdessen werkelten im Holzraum die Kursbesucher der «Werkzeugkiste» herum. Ihr fertiges Produkt soll eine hölzerne Werkzeugkiste mit beliebigen Motiven aus Holz sein. Fleissig hämmerten, klebten und schnitten die Kinder ihre Arbeiten aus. Aber nicht nur sie: Im Innenhof des Spittelhofs setzten sich vier Mädchen mit dem Alphorn auseinander. Sie übten mit viel Freude und hörten den eindrücklichen Erklärungen des leidenschaftlichen Alphornbläsers zu.

Zurück im Tonkeller: Hier wurde wenig später der Hühnerfamilie das Federkleid angefertigt. Mit Strukturhölzern, Stäbchen und dem Messer wurden Federn, Augen und Schnäbel in den Ton gestochen. Anschliessend durften die Kinder mit Pinseln und Farbe die Familie bemalen. Zum Schluss konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Hühnern noch einen Wurm aus Ton in den Schnabel stecken. Die Kunstwerke der Kinder werden zuerst noch gebrannt, bis sie sie nach Hause nehmen dürfen.

Das Spittelhof-Team schaut guten Mutes in die Zukunft. Am 27. April dürfen auch wieder Erwachsene die Werkstätte im Spittelhof besuchen. Bereits jetzt werden 60 bis 70 Sommerkurse geplant. Simona Russo

*Simona Russo ist 14 Jahre alt, wohnt in Reiden und schnupperte zwei Tage auf der Redaktion des Zofinger Tagblatts. Das ist ihr Abschlusstext.

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