Endlich wieder ein angenehmer Frühling für das Getu Uerkheim

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Nach der langen Pause gilt es für die Uerkner Geräteturnerinnen in wenigen Tagen wieder ernst. (Bild: zvg)

Zum zweiten Mal in Folge müssen die Turnerinnen und Turner ohne Saison-Höhepunkt auskommen. Wie schon im vergangenen Jahr wurden auch die für diesen Sommer geplanten Turnfeste wegen der Coronapandemie frühzeitig abgesagt. «Für ein Turnerherz ist das natürlich nicht schön, aber man muss es akzeptieren», sagt Désirée Prinz, Technische Leiterin des Getu Uerkheim. Die 35-jährige Zofingerin kann den Entscheid nachvollziehen, weil die Breitensport-Vereine in grösseren Gruppen an den Geräten turnen und das Verletzungsrisiko nach der langen Pause zu hoch ist. «Es braucht eine gewisse Zeit, bis die Elemente für den Wettkampf sitzen», erklärt Prinz.

Für ihre Riege hält sich der Schaden in Grenzen. «Bei uns sind Turnfeste zweitrangig, unser Fokus liegt beim Einzelgeräteturnen», sagt Prinz. Aus diesem Grund nehmen die Uerkner Geräteturnerinnen nur dann an einem Turnfest teil, wenn ihre Disziplin auch angeboten wird. Weil das in diesem Jahr nicht der Fall war, hätte es für sie ohnehin keinen Turnfest-Einsatz gegeben. Deutlich stärker ins Gewicht fällt die Absage der Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen. «Nach 2020 müssen wir zum zweiten Mal in Folge auf unseren absoluten Saisonhöhepunkt verzichten», bedauert Prinz.

In Zuchwil während einer Woche am Feinschliff gearbeitet
Umso grösser ist die Motivation für die restlichen Wettkämpfe. Bereits am 8. Mai geht die Saison mit dem Grätu-Cup in Gränichen los, anschliessend folgen die Aargauer Meisterschaften in Neuenhof und Muri sowie der neu lancierte Aargauer Cup. Diese Events finden ohne Zuschauer und nur für unter 20-Jährige statt. Weil ein grosser Teil der Turnerinnen des Getu Uerkheim diese Altersgrenze noch nicht erreicht hat, können sie eine mehr oder weniger normale Saison bestreiten. «Das ist sehr toll, damit haben sie ein fixes Ziel vor Augen», freut sich Désirée Prinz.

Gemeinsam mit ihrem Leiterteam bereiteten sich die Uerknerinnen während einer Trainingswoche in Zuchwil auf die Ernstkämpfe vor. In den kommenden Tagen wollen sie den Feinschliff für den langersehnten Vergleich mit der Aargauer Konkurrenz holen. «Es wird interessant zu sehen sein, wo wir stehen. Auch wenn wir uns nach wie vor langsam an die Geräte herantasten, werden wir unser Bestes geben», versichert Prinz.

Beeindruckende Disziplin und eine grosse Freude
Die Sachbearbeiterin spricht dank den Lockerungen von einem «angenehmen Frühling». Noch im Januar präsentierte sich die Situation komplett anders: Wegen der Einschränkungen mussten sich die Uerkner Geräteturnerinnen individuell und fernab der Halle fit halten. «Wir haben bewusst keine Zoom-Trainingslektionen angeboten, die Mitglieder aber animiert, rauszugehen und sich zu bewegen oder Kraftübungen zu absolvieren», erzählt Prinz.

Erfreulicherweise blieben die Leistungseinbussen in einem überschaubaren Rahmen, was die Turnerinnen im Training zusätzlich anspornte. «Ich muss sie nicht laufend darum bitten, etwas zu erledigen, sie machen das von alleine. So haben wir schnell wieder ein ansprechendes Niveau erreicht», lobt Désirée Prinz.

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