Schüler der Heilpädagogischen Schule präsentieren ihr «neues» Schulhaus per Video

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Schülerinnen und Schüler der HPS führen in einem Video durch ihr Schulhaus. Bild: Andreas Hofmann

Heute hätte er stattfinden sollen, der Tag der offenen Türe an der Heilpädagogischen Schule (HPS) in Zofingen. Gerne hätten die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag allen Interessierten vor Ort ihr saniertes Schulhaus gezeigt. Einen Einblick gewähren sie dennoch, einfach auf eine andere Art und Weise: Die Kinder und Jugendlichen schlüpfen in die Rolle von Reportern und führen in einem Video durch ihr Schulhaus. Sie bedanken sich auf diesem Weg bei der Bevölkerung von Zofingen für die Unterstützung der gelungenen Sanierung.

Räume sind besser auf die Bedürfnisse aufgerichtet

Während der Sanierung fand der Unterricht ein Jahr lang in Containern und für zwei Klassen in der Waldschule statt. Zum Schulstart im August 2020 konnten die Schülerinnen und Schüler mit den Lehrpersonen dann ihr frisch saniertes Schulhaus wieder beziehen. Nach einer kurzen Eröffnungszeremonie betraten die Schülerinnen und Schüler gespannt zum ersten Mal das verwandelte Schulhaus.

Sie machten sich auf die Suche nach ihrem Schulzimmer, staunten über die grosszügigen Räume, entdeckten die neuen sanitären Anlagen und freuten sich über die frischen Farben. Auch konnten mit der Sanierung Fachräume besser auf die Bedürfnisse der HPS ausgerichtet werden, so zum Beispiel der Psychomotorikraum, ein Raum zum Malen, ein Snoezelenraum zur Wahrnehmungsförderung oder ein reizarmer Raum zur Beruhigung.

Energetische Sanierung stand im Zentrum

Vor der Sanierung nutzte die HPS das Schulhaus gemeinsam mit der Primarschule. Nachdem diese in ihr neu gebautes Primarschulhaus BZZ einziehen konnte, fand dafür die Werkstufe der HPS im Schulhaus Platz. Die Werkstufe war aus Platzmangel in den letzten Jahren am Müllerweg eingemietet.

Aufgrund der veränderten Nutzung wurden gewisse Umbauarbeiten realisiert. Bei der Erneuerung stand aber die energetische Sanierung im Zentrum. So wurden die Fassaden umfassend saniert und die Treppenhausflächen zusätzlich gedämmt. Die neuen Fenster isolieren nun besser und ermöglichen eine automatische Sommernachtslüftung, um das Haus weiterhin ohne Klimaanlage zu kühlen. Zudem wurde die veraltete Haustechnik erneuert, wie zum Beispiel die Lüftungsanlage, die Notbeleuchtung, Elektroverteilungen sowie die Gebäudeautomation. Diese Massnahmen reduzieren den Heizenergieverbrauch stark. Der Aufwand ist werterhaltend und lässt sich innerhalb der angestrebten Restlebensdauer amortisieren. Die HPS wurde innerhalb des bewilligten Kostenrahmens von 6,3 Mio. Franken somit technisch komplett saniert.

Die zweite Etappe der BZZ-Sanierung folgt noch 2021

Die Instandsetzung der HPS war die erste Etappe der Sanierung des Bildungszentrums Zofingen (BZZ), welcher die Zofinger Stimmbevölkerung im Jahr 2018 mit 88 Prozent zugestimmt hatte. Die sieben Gebäude des BZZ werden etappenweise für 42,2 Millionen Franken bis ins Jahr 2024 saniert. Nach der HPS folgen noch dieses Jahr die Sanierung des Naturwissenschaftstrakts sowie des Turnhallentrakts.

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