Spannende Bahnen im Dorfkern und geforderte Wiggertaler

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Annalena Zinniker (rechts) beim Zieleinlauf ihres Wettkampfs, den sie im Mittelfeld abschloss. (Bild: lhu)

In Zwingen konnte mit der Sprint-OL-Meisterschaft erstmals in diesem Jahr ein Wettkampf auf nationaler Ebene durchgeführt werden. Infolge Corona waren allerdings nur die Jugendkategorien und die Elite zugelassen. Für Begleiter stand ein Kontingent von 120 Startplätzen in einer Offen-Kategorie zur Verfügung.

Bahnleger dieser attraktiven OL-Form war Elio Bolliger, Sohn von Stefan Bolliger, dem ehemaligen Spitzenläufer und Mitglied des OLK Wiggertals. Der Junior, der schon auf höchstem Niveau internationale Erfahrungen sammeln konnte, zeichnete sich verantwortlich für spannende Wettbewerbe in den Wohnquartieren und im Kern des Laufentaler Dorfes.

Von der kleinen Wiggertaler Delegation traten die Gebrüder Bertschi aus Küngoldingen mit den grössten Ambitionen an. Joschka, als Aufsteiger in der Kategorie H16, musste sich vor der älteren Konkurrenz nicht verstecken. Es gelang ihm grösstenteils souverän, auf der detailreichen Karte und mit den vielen Richtungswechseln die Route im hohen Lauftempo vorauszuplanen und sicher auszuführen. Ein guter zehnter Platz war der Lohn. Bruder Maxim stellte bei den H12 mit einem tollen siebten Rang seine Fähigkeiten unter Beweis. Wie viele aber litt er unter der grossen und ungewohnten sommerlichen Hitze. So büsste er im Schlussteil an Tempo ein. Er wählte aber bei der anspruchsvollsten Teilstrecke die optimale Route und kam so im Gegensatz zu vielen seiner Mitkonkurrenten fehlerfrei über die Runde.

Annalena Zinniker (Aarburg) bei den D14 musste sich mit einer Platzierung im Mittelfeld geschlagen geben. Auch sie zollte der grossen Hitze im Schlussteil Tribut und liess sich vor dem Ziel nach einem guten bisherigen Rennverlauf etwas verwirren. Sie stand unversehens auf der falschen Seite des Zauns beim Kontrollposten und musste korrigieren.

Mit der Weltspitze auf Tuchfühlung

Eveline Husner bekam aufgrund der Corona-Vorschriften die Gelegenheit, durch die Erweiterung des Feldes bei der Elite starten zu können. Da nebst dem Schweizer Nationalteam viele internationale Läuferinnen am Start waren, die bereits für die über die Auffahrtstage stattfindenden Sprint-Europameisterschaften in Neuenburg angereist waren, konnte sie sich für einmal mit der Weltspitze vergleichen. Eveline Husner war im Ziel dank fehlerfreiem Lauf und guter Routenwahl zufrieden und musste nur wie erwartet läuferische Zeiteinbusse hinnehmen.

Die nächsten zwei nationalen Läufe, die morgen und am Sonntag geplant waren, wurden wegen der Pandemie auf 2022 verschoben. (Lily Husner, OLK Wiggertal)

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