Antenne geplant: Sunrise will Versorgungslücke in Uerkheim schliessen

5G1.jpg
Symbolbild (Keystone)

Gemäss einem aktuellen Baugesuch will die Sunrise Communications AG für 90 000 Franken im Dorfteil Hinterwil eine neue Mobilfunkantenne bauen. Uerkheim wird von Sunrise bisher via Antenne in der Bottenwiler Uerkenmatte, gleich bei der Gemeindegrenze, versorgt. Sie deckt aber lediglich das südliche Gemeindegebiet ab, besagen die Bauunterlagen. Der Dorfteil Grossmatten/Hinterwil und auch das Dorfzentrum würden zu wenig gut abgedeckt. Konkret käme die neue Antenne auf das Dach der Autowerkstatt PSG, hinter der Autogarage Räbmatter, zu stehen. Aus den Baugesuchsunterlagen liest sich auch, dass – wie die Swisscom zuvor –die Sunrise Mühe hat, einen geeigneten Standort für eine guteAbdeckung zu finden. Für eine lückenlose Abdeckung in den besagten Gebieten sowie den Verkehrsachsen in Richtung Zofingen und Holziken gäbe es nur zwei realistische Standorte: das Schulhaus, auf dem schon die Swisscom-Antenne stehe, und die Kirche. Für die Kirche hat Sunrise aber eine Absage erhalten, genauso wie für zehn andere Standorte wie etwa solche an der Dorfstrasse, dem Breitenacker und dem Schützenweg. Eine Gemeinschaftsanlage auf dem Schulhausdach werde «durch die strengen schweizerischen Vorsorgegrenzwerte» verunmöglicht.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Kalzium Haushalt und Mobilfunk

Christian
schrieb am 20.05.2021 15:58
genauer gesagt: Der Organismus hat einen Kalzium Haushalt und einen Magnesium Haushalt. Kalzium dient dazu Energien freizusetzen, Magnesium hilft sich zu beruhigen. Neben vielen anderen Faktoren stört Mobilfunk dieses Verhältnis. Bei landwirtschaftlichen Nutztieren ist bekannt: "Festliegen". Der Tierarzt kommt, verabreicht dem Tier Kalzium, und das Tier reagiert innert kürzester Zeit.
Dieses Phänomen gab es auch schon vor Mobilfunk. Mobilfunk aber bringt eine technische, zusäztliche und permanente zusätzliche Störung. Nicht einfach nur die Entfernung zur Antenne ist der einzige Masstab, sondern auch Schnittpunkte zwischen Antennen oder Kreuzung zwischen "A" und "B" Frequenzen.
Genug an dieser Stelle. Wichtig zu verstehen ist, dass es durch die Installationen von Mobilfunk Sendeanlagen zu ungünstigen Orten kommt.
Ich wünsche einem Bauern nicht, dass sein Stall ungünstig zu einer Antenne liegt.

Uerkheim plant den Anschluss an die Welt - im Osten!

Daniel Barrer
schrieb am 20.05.2021 09:29
Mit Hilfe der Mobilfunkbetreiberin Sunrise (6'000 Antennenstandorte in der Schweiz) erwartet ein Teil der Bevölkerung von Uerkheim den strahlenden "Sonnenaufgang" (englisch: sunrise)! Denn der geplante Neubau einer weiteren Mobilfunk-Antennenanlage im Dorf für die Eigentümerin Cellnex, ein spanisches Finanzierungskonglomerat mit Schweizer Beteiligung, würde wohl auch durch polnische Arbeitsgruppen errichtet. Dies im Unterakkord und gesteuert und überwacht von einer Steuerzentrale in Bukarest aus, der Hauptstadt Rumäniens. Beauftragt von Cellnex? Von Sunrise? Nein, vom chinesischen Technologie-Riesen Huawei! Dass dabei die Daten- und Informationsströme nicht in der Schweiz bleiben, scheint die wenigsten zu kümmern...

Völlig verantworungslos

Christian
schrieb am 16.05.2021 22:14
Würden die Schäden durch Mobilfunk ehrlich kommuniziert, wäre niemals dieser völlig verantwortungslose Ausbau möglich.
Wir hätten noch mehr Insekten und weniger geschädigte Bauern ohne Mobilfunk.
Fast wöchentlich bekommen wir Anfragen von geschädigten Bauern, teilweise mit schlimmen Schaden. Am ersten leidet die Fruchtbarkeit, aber Fälle bis hin zu Festliegen und Notschlachtungen gibt es, da Mobilfunk den Kalzium Haushalt stört.

Verständnislücke

Daniel Barrer
schrieb am 16.05.2021 22:03
Ein weiterer Faktor, dass die Vorsorgegrenzwerte (4, 5 oder 6 Volt/Meter) von den Mobilfunkbetreiberinnen ohne (grosses) Dazutun erreicht werden: Sie werden innerhalb der Räume gemessen! Im Gegensatz dazu wird der (nicht strenge) Immissionsgrenzwert (61 V/m) ausnahmslos draussen gemessen, wo die Abschwächung durch Gebäude komplett wegfällt.
Eine Ergänzung zu den 5G-Antennen: Mit der Vollzugsempfehlung des Bundesrates vom 23.2.21 wird den Mobilfunkbetreiberinnen ein "Reduktionsfaktor" gewährt. Das ermöglicht diesen, übermässige Strahlungswerte über 6 Minuten zu mitteln. Konkret bedeutet dies nun aber, dass die Strahlungswerte auf das 10-fache steigen dürfen = Die vom Bundesrat sowie auch vom Parlament (sogar 2 Mal) abgelehnte Forderung der Mobilfunkbetreiberinnen nach höheren, also schwächeren Grenzwerten wird nun trotzdem umgesetzt! Obwohl im Rahmen der Digital-Barometer-Befragung 85 Prozent der Befragten eine Grenzwertlockerung für 5G ablehnen. Mir scheint, dass sich nebst der Verantwortungslücke der Mobilfunkbetreiberinnen noch die Verständnislücke des Bundesrats dazugesellt.

Versorgungslücke versus Verantwortungslücke

Daniel Barrer
schrieb am 14.05.2021 21:40
"Durch die strengen schweizerischen Vorsorgegrenzwerte" wird die Bevölkerung wiederum getäuscht: Die Strahlungsbelastung in den Wohnräumen, Schulräumen, Krankenzimmern und Innen-Arbeitsplätzen ist aus rein physikalischen Gründen um den Faktor 10 niedriger (Abschwächung durch Gebäude, Distanz zu den Antennen, Abweichung zur vertikalen Senderichtung)! Obwohl bei 5G-Antennen die genannte Abweichung weder in der Horizontalen noch Vertikalen auftritt, wird dies zugunsten der Mobilfunkbetreiberinnen in den Baugesuchen gewährt.
Gewährt wird auch seit Jahren der private Verein ICNIRP: Mobilfunk-Lobbyisten, die sich ungerechtfertigt als WHO-Unterorganisation in Genf tarnten. Dessen erfundener Grenzwert (Immissionsgrenzwert) hat der Bundesrat trotz nichtwissenschaftlicher Grundlage damals übernommen.
Uebernommen haben sich die Mobilfunkanbieterinnen, die in ihren 5G-Baugesuchen zum Teil Leistungen von nur 100 Watt oder sogar weniger angegeben haben: Die Hersteller deklarieren jedoch 25'000 W, resp. 32'000 W, also das 250- resp. 320-Fache! Wie sollen demnach diese 5G-Antennen mit so niedriger Leistung 100 Mal mehr Daten auch noch 100 Mal schneller übermitteln???
Viele Fragezeichen hat auch das Bundesamt für Umwelt vor 2 Jahren ausgelöst, als dieses in einem Informationsschreiben an alle Kantonsregierungen verkündete, dass infolge Mobilfunkstrahlung keine Gesundheitsschäden zu erwarten seien, AUSSER einer Beeinflussung der Hirnströme, einer gestörten Durchblutung des Gehirns, einer Beeinträchtigung der Spermienqualität, einer Destabilisierung der Erbinformation, sowie Auswirkungen auf die Expression von Genen, den programmierten Zelltod und den oxidativen Zellstress. Ich stelle somit eher eine Verantwortungslücke als eine Versorgungslücke fest.
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Blum Innenausbau AG
Schreinermonteur, Mitarbeiter, Dagmersellen
Metzgerei Kreienbühl AG
Verkäuferin/Koch/Fleischfachfrau Veredelung, Mitarbeiter, Reiden
Treuhand intax ag
Buchhalter(in) 10-40%, Mitarbeiter, Aarau
SL Keramik GmbH
Plattenleger, Mitarbeiter, Muhen
R. Steiner AG
Plattenleger EFZ, Mitarbeiter, Oberkulm
Chocolats Kaufmann
Verkaufspersönlichkeit 60-80%, Mitarbeiter, Buchs
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner