Spannende Wettkämpfe und ein Formtest für Tokio in Nottwil

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Selbst strömender Regen bremste Manuela Schär (rechts) nicht. (Bild: US)

Die ParAthletics in Nottwil gingen mit vielen Schweizer Podestplätzen zu Ende. Drei Siege und ein zweiter Platz haben die Topform der Krienserin Manuela Schär bestätigt. «Die Ergebnisse zeigen, dass ich die Weichen richtig gestellt habe. Aktuell habe ich ein hervorragendes Gefühl und weiss genau, woran ich noch arbeiten muss», so Schär. Bis zu den Paralympics im August will sie ihr Stehvermögen weiter verbessern. Das Rennen über 400 Meter dominierte die Krienserin genauso deutlich wie die Wettkämpfe über 800 und 1500 Meter. Beim Rennen über 5000 Meter in strömendem Regen am Sonntag reichte es nicht zum Sieg: «Auf der letzten Runde habe ich das Tempo zu spät angezogen, musste aussen herum und konnte daher Susannah Scaroni nicht mehr einholen.» Die Amerikanerin ist eine der wichtigsten Konkurrentinnen an den Paralympics.

Bei den Frauen machte auch Catherine Debrunner (Geuensee) mit drei zweiten und einem vierten Platz auf sich aufmerksam. Nach dem Trainerwechsel im letzten Jahr ist sie auf dem richtigen Kurs, um bei der Weltspitze mitzumischen.

Auf dem Weg nach Tokio im Fahrplan

Ein Sieg, ein zweiter und vierter Platz – das ist die Bilanz von Beat Bösch. Der Nottwiler meinte: «Die Zeiten und die Resultate stimmen. Ich gehe mit einem guten Gefühl in die letzten Vorbereitungen für die Paralympics.» Über 200m verwies Bösch Fabian Blum auf Rang 2. Der Pfaffnauer realisierte mit Rang 4 über 100m ein weiteres zufriedenstellendes Ergebnis. Marcel Hug (Nottwil) war mit einem dritten, einem vierten und einem neunten Platz mit seinen Leistungen nicht ganz zufrieden.

In Nottwil wurden zudem zwei Weltrekorde realisiert. Die Britin Hannah Cockroft verbesserte die Bestzeit über 800 m um 5 Sekunden auf 1:50.91. Die Niederländerin Fleur Jong schaffte im Weitsprung 6,02 Meter.

Die Covid-19-Restriktionen beeinflussten die Abläufe und hinderten einzelne Nationen, am Anlass teilzunehmen. Insgesamt waren 265 Athleten aus 46 Ländern und 250 Ehrenamtliche und Helfer vor Ort. OK-Präsident Erwin Grossenbacher bilanzierte: «Wir erlebten einen Anlass mit Emotionen und fairen, spannenden Wettkämpfen.» (pd)

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