Aargauer Firmen können sich ab sofort einfacher für regelmässige Tests anmelden

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Bei den repetitiven Tests geben Mitarbeitende, Schülerinnen und Schüler oder Lehrpersonen einmal wöchentlich eine Speichelprobe ab. Moritz Hager

Anfang Mai hat der Kanton Aargau seine Testoffensive in Betrieben, Schulen und Unternehmen gestartet. Die wöchentlichen Covid-Speicheltests sollen helfen, infizierte Personen ohne Symptome möglichst schnell zu entdecken und zu isolieren. Dadurch sollen Infektionsketten frühzeitig unterbrochen und eine Ausbreitung des Virus verhindert werden.

Seit dieser Woche können sich die Betriebe auf www.ag.ch/betriebstests direkt auf der Plattform «easytesting» für die regelmässigen Tests anmelden. Das schreibt das Gesundheitsdepartement in einer Mitteilung.

Tests-Kits werden wenige Tage nach der Anmeldung verschickt

Der Self Check-in beschleunige den Anmeldeprozess und ermögliche eine schnelle und einfach Aufnahme des Testsbetriebs, schreibt der Kanton. Nach der Anmeldung erhalten die registrierten Firmen eine Anmeldebestätigung, Informationen zum weiteren Vorgehen und wenige Tage später bereits das erste Test-Set.

Bisher waren zwei Schritte notwendig, damit interessierte Betriebe mit den regelmässigen Tests starten konnten. Zuerst mussten Betriebe mit der Registrierung beim Kanton ihr Interesse an einer Teilnahme bekunden. Danach wurden sie in einem zweiten Schritt vom Projektteam kontaktiert.

Kanton bietet Online-Schulungen an

Um offene Fragen zu klären und den Ablauf der regelmässigen Tests zu erklären, bietet der Kanton seit dem 17. Mai freiwillige Kurzeinführungen in Form von Webinaren an. Anmelden für diese Online-Schulungen, die an mehreren Tagen in der Woche angeboten werden, können sich die Betriebe ebenfalls über die Website.

Für Firmen, die ihre Mitarbeitenden regelmässig testen, entfällt die Kontaktquarantäne am Arbeitsplatz. Das heisst: Mitarbeitende, die sich regelmässig testen lassen und am Arbeitsplatz Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatten, müssen nicht mehr in Quarantäne. Das führe zu mehr Planungssicherheit und weniger Ausfällen, schreibt der Kanton.

 

Mindestens fünf Mitarbeitende müssen mitmachen

Am Testprogramm des Kantons können alle Firmen mit Sitz (Hauptsitz oder Zweigniederlassung) im Kanton Aargau teilnehmen. Voraussetzung ist, dass sich mindestens fünf Mitarbeitende regelmässig testen lassen möchten.

Diese Mindestanzahl ist nötig, weil die Speichelproben nicht einzeln im Labor analysiert werden, sondern zu Pools zusammengemischt werden. Für einen Pool braucht es mindestens fünf Einzelproben.

Alternativen für kleinere Betriebe

Kleinere Betriebe können sich laut Kanton mit anderen Betrieben zusammenschliessen, um die geforderte Mindestanzahl zu erreichen. Falls das keine Option für einen Betrieb ist, kann er auch mit einer Apotheke oder einem Arzt in der Region zusammenspannen und die Mitarbeitenden dort einmal pro Woche mit einem Antigen-Schnelltest testen lassen. Zuvor müssen sie ein Konzept beim Kanton einreichen. Das entsprechende Formular ist ebenfalls online abrufbar.

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