Nach Cyber-Attacke: Die Siegfried Gruppe fährt Produktion wieder hoch

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Der Chemiekonzern Siegfried in Zofingen. Bild: Britta Gut

Die Folgen der kurz vor Pfingsten verübten Cyberattacke habe man weitgehend überwunden, teilt die Siegfried Gruppe mit. Das Unternehmen hat damit begonnen, die Produktion wieder hochzufahren. Einige Standorte hätten den Betrieb bereits letzte Woche in eingeschränktem Umfang fortgeführt oder wieder aufgenommen. Weitere Standorte sollen in den nächsten Tagen folgen.

Darunter fällt auch der für die Impfstoffabfüllung wichtige Standort im deutschen Hameln. Die Anfang des Jahres übernommenen Standorte in Spanien waren gemäss Mitteilung nicht von der Attacke betroffen. Sie verfügen über ein isoliertes IT-Netzwerk.

Durch die kurze Unterbrechung rechnet Siegfried mit Volumen- und Umsatzausfällen. Diese werde das Unternehmen im gesamten Geschäftsjahr aber wieder aufholen können, heisst es weiter.

Aufgrund der bisherigen Ergebnisse der forensischen Untersuchungen geht das Unternehmen nicht davon aus, dass sensible Kundendaten vom Vorfall betroffen waren. Die Bereinigung werde noch einige Tage in Anspruch nehmen. Bleibende Schäden an der IT-Infrastruktur, IT-Systemen und Anlagen erwartet das Unternehmen nicht.

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