Tagesstätte im ­Altersheim – hat es Zofingen wohl ­verschlafen?

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Nachdem wir jahrelang zu wenig Pflegefachpersonen hatten, muss Zofingen nun einige entlassen, weil die Pflegeheime nicht mehr voll besetzt sind. Was wir in Zofingen schon lange benötigt hätten, wäre eine Tagesstätte für Personen mit einer Demenz, aber auch Ferienbetten für ein paar Tage und nicht gleich für zwei Wochen. Eine Demenzperson muss langsam auf den Heimeintritt vorbereitet werden, mit einem Tag in einer Tagesstätte, später zwei Tage, dann drei bis vier, damit die Angehörigen auch einmal zur Ruhe kommen. So gewöhnen sie sich langsam an ein Heim, was für sie, aber auch die Angehörigen leichter geht. Leider war das bis jetzt in Zofingen noch nicht möglich. So waren sie gezwungen, auf andere Heime in der Umgebung auszuweichen. Der «Sennhof» ging da mit gutem Beispiel voran. Andere «Alt-­Senioren» machen diesen Schritt möglichst spät. Mit Pro Senectute, Spitex, Privat-Spitex oder Nachbarschaftshilfe haben sie viele Möglichkeiten, um diesen Schritt hinauszuzögern. Dazu kommt die Angst, nicht die Ansteckung vor Corona (sie sind ja alle geimpft), sondern dass sie im Heim wieder isoliert werden und den Kontakt zur Aussenwelt und ihren Lieben verlieren.

Heidi Ott, Zofingen

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