Die Thermal- und Wellnessbäder im Aargau sind wieder offen – und locken mit Sonderangeboten

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Abschalten im Wellnessbereich darf man wieder: Wie viele das Angebot beim schönen Wetter nutzten, ist unklar. Zurzach Tourismus

Wer sich bislang im Dampfbad vom Home-Office erholen wollte oder vorhatte, in der Sauna abzuschalten, der musste gleich ein Hotel buchen. Nur dort waren die Wellnessbereiche geöffnet. Nun können Spa-Liebhaber auch ohne teure Hotelübernachtung wieder entspannen. Seit Montag dürfen Thermalbäder und Wellnessanlagen auch ihren Innenbereich öffnen.

Das Bad Zurzach hatte zwar seit März den Aussenbereich wieder geöffnet, Verwaltungsrat Anton Lauber zeigt sich dennoch sehr erfreut über den Lockerungsschritt: «Wir haben eineinhalb Jahre auf diesen Moment gewartet.» Denn obwohl die Innenanlage geschlossen war, konnten die Betreiber diese nicht einfach stilllegen: «Wir mussten immer die gesamte Anlage in Betriebe halten, denn wenn das Wasser nicht läuft, besteht die Gefahr, dass sich Keime bilden.»

Die Sprudelbäder sind noch gesperrt

Auch Marcus Rudolf, Direktor Bäder im Aquarena in Bad Schinznach, ist froh über die Lockerung. Doch ganz wie vor Corona ist es im Thermalbad dann doch nicht. So sind etwa die Whirlpools gesperrt. Dort würden sich schnell zu viele Leute auf engem Raum aufhalten, sagte Rudolf am Eröffnungstag gegenüber Tele M1.

Der Aussenbereich in Bad Zurzach lief zeitweise zwar gut. So mussten die Gäste über Pfingsten teilweise eine halbe Stunde warten, bis sie ins Bad konnten. Trotzdem sei es alleine mit den Aussenanlagen ein leichtes Verlustgeschäft gewesen, sagt Lauber.

Stand-Up-Paddling in Zurzach, Gratiseintritt für Kinder in Schinznach

Jetzt dürfen die Innenbereiche wieder öffnen, doch typisches Wellnesswetter steht nicht an. Im Sommer zieht es die Menschen eher ins Freibad als ins Thermalbad. Es sei schwierig abzuschätzen, wie viele Leute kommen werden, sagt Lauber. Für den Sommer setzt das Bad Zurzach denn auch mehr auf die Aussenanlage mit den vier Bädern: «Weil viele Leute jetzt Ferien in der Schweiz machen, haben wir versucht ein Ferienfeeling nach Zurzach zu bringen.» So kann man jetzt etwa Stand-up-Paddeln und es wurden Palmen aufgestellt.

Auch das Aquarena in Schinznach versucht die Gäste mit Spezialangeboten zu locken. So baden Kinder in Begleitung von Erwachsenen im Juli und August gratis. Mit der Kombination aus Wellness und Sommerangebot schauen die Betreiber zuversichtlich auf die kommende Saison: «Aktuell gehen wir davon aus, dass uns in den nächsten Wochen in etwa so viele Gäste wie in den Vorjahren besuchen werden.»

Das Sole Uno in Rheinfelden bietet normalerweise Platz für 475 Personen. Mit der Begrenzung können jetzt 350 Personen ins Bad. «Diese Plätze brauchen wir auch», sagt Betriebsleiter Sven Malinowski. Zwar sei die Nachfrage nicht ganz so gross wie in den kalten Monaten. Aber: «Die Leute wellnessen auch im Sommer.» Die letzten beiden Tage hätten gezeigt, dass auch bei Sonnenschein ein Spa-Bedürfnis da sei: «Die Gäste haben sich sehr gefreut, endlich wieder ins Thermalbad zu kommen.»

Maskenfreie Zone in den Thermalbädern

Damit pünktlich zur Wiedereröffnung alles bereit ist, blieb es in den Bädern während der Zwangsschliessung nicht still. «Wir haben die Gelegenheit genutzt und tief in die Kasse gelangt», sagt Lauber. So wurde der gesamte Fitnessbereich erneuert, Geräte wurden ersetzt und die Saunas neu geschliffen. Auch im Bad Schinznach und im Sole Uno wurden Unterhaltsarbeiten durchgeführt.

Anmelden muss man sich für einen Besuch in den Aargauer Bädern nicht. Allerdings kann es sein, dass es bei grossem Ansturm zu Wartezeiten kommt. Denn gemäss Auflagen des Bundesrats muss jedem Gast eine Fläche von 15 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Das kann durchaus auch seine Vorteile haben: Ist man nämlich einmal drin, braucht man keine Angst vor Dichtestress zu haben und kann in aller Ruhe entspannen.

Eine Maske muss man während dem Aufenthalt in den Bädern nicht tragen, diese muss nur im Eingangsbereich und in der Garderobe aufgesetzt werden.

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