Sanierung der Weihermattstrasse kommt eine Million günstiger

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Die Reiderinnen und Reider genehmigten 2019 einen Sonderkredit von 3,45 Millionen Franken für die Sanierung der Weihermattstrasse. Bild: Marc Benedetti

Noch fehlt der Deckbelag – aber schon bald soll die Sanierung der Weihermattstrasse in Reiden abgeschlossen sein. Bereits jetzt liegt die provisorische Bauabrechnung vor und diese fällt um über eine Million Franken besser aus, teilte die Gemeinde Reiden gestern mit. Vom bewilligten Sonderkredit über 3,45 Millionen Franken sind 2,11 Millionen Franken verbaut. Rund 110 000 Franken fallen nun noch für den Deckbelag an. «Das ist eine super Nachricht für uns», sagt der zuständige Gemeinderat Willi Zürcher. Dieses ausgezeichnete Ergebnis habe dank guter Planung, Einsparungen und kostengünstigenLosvergaben erzielt werden können.

Die Einsparungen betreffen zum einen den nicht erstellten Trottoir-Abschnitt im oberen Bereich der Weihermattstrasse. Der Gemeinderat hat auf Wunsch der Anwohner auf die Erstellung verzichtet – und damit 290 000 Franken eingespart. «Anfänglich war das Trottoir eine Forderung der Anwohner für den Gestaltungsplan. Nachträglich wollten sie es nun doch nicht», sagt David Jurt, Bereichsleiter Bau und Infrastruktur der Gemeinde Reiden. Da die Strasse künftig als 30er-Zone geführt werden solle, sei die Sicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger gewährleistet. Das Projekt 30er-Zone ist zurzeit beim Kanton zur Vorprüfung.

Weitere 50 000 Franken konnte die Gemeinde bei der Verzweigung zum Bifangrain einsparen, wo die Strasse aufgerissen und die Leitung im Trennsystem geführt werden sollte. Dies sorgte bei Anwohnern vorgängig für Kritik, da die Strasse wenige Jahre vorher mit neuem Belag saniert wurde. Die Strassenöffnung und den Asphalt­ersatz habe man nun auslassen können, indem die Leitungsführung in den Gewässerraum habe verlegt werden können. «Wir haben vom Kanton dazu die Ausnahmebewilligung dafür erhalten», sagt Zürcher.

Effizienter Bau dank guten Witterungsverhältnissen

Dank einer Totalsperre und einem guten Einvernehmen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sei zudem ein effizienter Bau möglich gewesen, heisst es weiter in der Mitteilung. Ausserdem hätten die idealen Witterungsverhältnisse dem Projekt in die Karten gespielt. Mit den vorgängigen Baugrunduntersuchungen in verschiedenen Strassenabschnitten habe eine grosse Planungssicherheit gewährleistet werden können.

Die Kreditabrechnung wird der Gemeindeversammlung zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt. Die Reider Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben den Sonderkredit 2019 an der Urne genehmigt. Die Strasse befand sich in einem sehr schlechten Zustand. Gleichzeitig musste auch die Kanalisation saniert und ausgebaut werden.

Der gute Projektverlauf stimmt den Gemeinderat positiv für weitere Sanierungen: «Das erfreuliche Ergebnis zeigt auf, dass eine saubere Planung die Basis für ein Erfolgsprojekt ist. Die Erfahrungen werden wir auch in unserem neuen Strassensanierungsprojekt Dorfstrasse Richenthal–Langnau einbringen und laufend nach Optimierungsmöglichkeiten suchen», sagt Gemeinderat Willi Zürcher. Die Urnenabstimmung zu diesem Sonderkredit findet am 13. Juni statt.

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