Die Ortsbürger entscheiden über den Beitritt zum neuen Forstbetrieb

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Die Versammlungen finden im Schulhaus Wiliberg statt. Bild: Ilir Pinto

Ein Teil der Flurwege im Kulturland in Wiliberg sei sanierungs- und erneuerungsbedürftig. Dies geht aus dem Traktandenbüchlein zur bevorstehenden Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Juni hervor. Darin heisst es: «Mit der Erneuerung der Flurwege wird deren Gebrauchstauglichkeit für die Landwirtschaft wieder langfristig sichergestellt. Ein gut unterhaltenes Wegnetz dient auch allen Einwohnern von Wiliberg für Freizeitaktivitäten und zur Erreichung der Naherholungsgebiete.» Vorausgesetzt, die Wiliberger Stimmberechtigten nehmen den Verpflichtungskredit von 271 000 Franken an, würden sich Kanton und Bund mit 110 000 Franken beteiligen.

Damit zwei Grundstücke überbaut werden können, müssen die Kanalisations- sowie Sauberwasserleitungen im Gebiet Berg umgelegt und letztere saniert werden. Ein Kredit dafür wird den Stimmbürgerinnen und -bürgern in zwei Varianten vorgelegt; die Nettokosten würden 72 750 bzw. 37 350 Franken betragen. Die erste Variante sei in den Augen des Gemeinderats «eine vorausschauende Investition in die Zukunft». Denn bei einer Umsetzung der zweiten Variante würde darauf verzichtet werden, auf eine allfällige gesetzliche Einführung des Trennsystems vorbereitet zu sein. Die Stimmberechtigten sollen einen der beiden Verpflichtungskredite von brutto 90 000 bzw. 54 600 Franken wählen.

Gmeind entscheidet über den neuen Verteilschlüssel

Wie die Gemeinden Bottenwil und Uerkheim muss auch Wiliberg über den neuen Verteilschlüssel der gemeinsamen Feuerwehr Uerkental abstimmen (das ZT berichtete). Ab 1. Januar 2022 soll Wiliberg 12,5 statt 13 Prozent der Kosten für die Feuerwehr übernehmen.

Zudem müssen die Stimmberechtigten noch den Rechenschaftsbericht sowie die Jahresrechnung 2020 genehmigen. Diese schloss mit einem Plus von rund 65 000 Franken besser ab als budgetiert (ZT vom 19. 5.).

Weiter heisst es im Büchlein: «Die Forstbetriebe wenden jährlich grosse Beträge auf für den Waldwegunterhalt, die Begleitung von Schulklassen, das Absperren von Holzschlägen, das Leiten von Waldumgängen, einen schonenden Waldbau, sauberes Trinkwasser, den Naturschutz und vieles mehr.» Für diese Leistungen soll der neu zu gründende Forstbetrieb Suhrental Ruedertal (das ZT berichtete) einen jährlichen Sockelbeitrag von 2824 Franken erhalten. Dieser Betrag ist höher als der aktuelle jährliche Betrag von 350 Franken an den Forstbetrieb Oberes Suhrental, der am 31. Dezember aufgelöst werden soll. Weil die Leistungen der gesamten Bevölkerung zugutekommen, soll die Einwohnergemeinde diesen Beitrag übernehmen.

Um den neuen Forstbetrieb geht es auch an der anschliessenden Ortsbürgergemeindeversammlung. Das gesamte Personal des Forstbetriebs Oberes Suhrental soll in den neuen Betrieb übergehen. Und die Ortsbürgergemeinde Wiliberg soll sich mit einem einmaligen Betrag von 4471 Franken am Eigenkapital beteiligen. Laut Traktandenbüchlein müssen 80 Prozent der Einwohner aller zehn beteiligten Gemeinden zustimmen, damit es zur Gründung des Forstbetriebs kommt. Die Ortsbürger von Reitnau haben sich an ihrer Versammlung gegen den Beitritt ausgesprochen. Bis jetzt zugestimmt haben Moosleerau, Muhen und Hirschthal. Am 1. Januar 2022 soll der neue Forstbetrieb mit seiner Arbeit beginnen.

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