Im Stadttheater Olten rollen die Bühnenspektakel wieder an

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Brahms, Schubert und Co.: Bariton Matthias Goerne und das Ensemble Camerata RCO (im Bild) sind am 15. Dezember zu Gast. Zvg

Es schlägt nicht die Stunde Null, wenn im Stadttheater Olten am 17. September 2021 die neue Spielzeit beginnt. Aber gebeutelt ist das Haus schon. Doch mit der neuen Saison kehrt auch die Hoffnung zurück, das Programm 21/22 einigermassen unter normalen Umständen geniessen zu können.

«Unsere Gäste bringen sehr viel Verständnis auf für die schwierige und komplexe Situation»,

sagt Edith Scott, Geschäftsführerin der Stadttheater Olten AG. Und: «Wir hören viele Stimmen, die sagen: Wir warten darauf, dass es wieder losgeht.» Das mache Mut, sorge für Motivation. Die Saison 20/21 schliesst mit einer schwarzen Null, wie Scott sagt. Dank finanzieller Hilfe des Kantons. Die kommende Saison dürfte schwieriger werden, vermutet die Geschäftsführerin. «Natürlich können wir auf eine grosse Stammkundschaft zählen; aber wir sind auch auf andere Gäste angewiesen.»

Nach einer solchen Zäsur, so nennt die Geschäftsführerin die langen Coronaintermezzi, sei nicht unbedingt mit deren sofortiger Rückkehr zu rechnen. Maximal 500 Plätze hat das Haus in Standardbestuhlung zu vergeben. «Ich gehe davon aus, dass wir unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung und Schutzkonzepte diese auch anbieten können», so Scott.

Auch Gönnern und Sponsoren sind treu

Bei der Stange geblieben sind auch Gönner und Sponsoren. «Sie haben uns nicht nur finanziell, sondern auch ideell und moralisch unterstützt», sagt die Geschäftsführerin beeindruckt. Und so steigt die Crew rund um Scott in eine Saison mit 36 Aufführungen; davon finden sich nicht wenige Restanzen aus den beiden vorangegangenen Spielzeiten, die aus Cornonagründen nicht gegeben werden konnten.

«Darunter sind alle Kinderaufführungen», sagt Scott. Und auch «Rock me Hamlet» (21. Januar 2022) «Irish Heartbeat» (22. März 2022) oder «The King Singers» (10. Mai 2022). Letzte bilden den Saisonschlusspunkt.

Neuerungen im Abonnementswesen

Gleich mehrere Neuerungen warten im Abo-Wesen: Im Abo «Musiktheater» werden nur noch Opern, Musiktheater und Musicals gezeigt. Hinzu kommt jetzt das Abo unter der Bildungssprachlichen Bezeichnung «Das Leichte». Darin sind Vorstellungen wie «Tribute to Woodstock», «Freddie», «Amadeus» oder eben «Rock me Hamlet» untergebracht.

«Ein kultureller Rundumschlag mit bester Unterhaltung», wie die Geschäftsführeriun zu verstehen gibt. Zudem wurden die bisherigen Abos A, B und C im Abotyp «Das Traditionelle» zusammengefasst. Und es gibt, Entscheidungsmuffel aufgepasst, neuerdings auch ein Abo unter der Bezeichnung «Das Überraschende». Wer sich nur schwer entscheiden kann, lässt dies die Verantwortlichen rund um Edith Scott tun.

Zwei, drei Tipps aus der Abo-Welt

Aus allen andern Abo-Typen sei hier eine Produktion hervorgehoben. Wer ins Leben der ersten weiblichen Nobelpreisträgerin Marie Curie eintauchen will, kann dies am 29. September tun (Abo Schauspiel/Das Traditionelle), wem nach Bach und Vivaldi zu Mute ist, kann sich diesen Wunsch am 13. Januar (Abo Konzert) erfüllen.

Und warum nicht wieder einmal Brechts Dreigroschenoper (Abo Musiktheater) mit dem legendären Mackie Messer erleben? Dessen Moritat ist ein beliebtes Bänkellied und gilt heute als das bekannteste und am meisten «gecoverte» Stück der Dreigroschenoper, die am 1. Dezember im Stadttheater gegeben wird.

Wer, aus welchen Gründen auch immer, Woodstock verpasste, aber dessen imaginärem Feeling nachhängt, der kommt am 17. September bei «Tribute to Woodstock» mit dem Abo «Das Leichte» auf die Rechnung. Und «Das Familiäre» für die Familie hält einen regelrechten Evergreen bereit: De Räuber Hotzenplotz gibt’s am 14. November zu sehen.

In der Saison 21/22 bekommen im Rahmen von Kaffeehauskonzerten auch regionale Kunstschaffende ihre Bühne: Am 31. Oktober spielt das Duo Giovivo (Muriel Zeiter/Fabian Bloch) auf, am 28. November das Trio Cappella (unter anderem mit Armin Bachmann), während Michael Erni und Eros Jaca am 20. Februar mit Gitarrenmusik brillieren.

Kaffeehauskonzert am 31. Oktober mit Muriel Zeiter und Fabian Bloch.

Kaffeehauskonzert am 31. Oktober mit Muriel Zeiter und Fabian Bloch.

Zvg

Das Finale am 3. April bestreitet das Wiener Salon Quartett, bestehend aus Mitgliedern des Theater Orchester Biel Solothurn.

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