Die Wirtschafts-Mittelschüler müssen nach Luzern - zuwenig Anmeldungen in Willisau

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Die Wirtschaftsmittelschule WMS an der Kantonsschule Willisau. Bild: Corinne Glanzmann

Die letzten Jahren wurde in Willisau jeweils eine kleine Wirtschaftsmittelschul-Klasse mit 12 bis 18 Schülerinnen und Schülern geführt. Nach den Aufnahmeprüfungen im März rechnete man in diesem Jahr zusammen mit quereinsteigenden und repetierenden Lernenden mit 11 bis 14 Lernenden für das neue Schuljahr. «Stand heute verbleiben jedoch nur noch 6 bis 7 Lernende für den Start im kommenden August. Auch wenn künftig noch einzelne Übertritte aus Gymnasien dazukommen könnten, ist dies zu wenig, um die Führung einer neuen Klasse über vier Jahre zu rechtfertigen», heisst es weiter.

Platz an der WML in Luzern für Willisauer reserviert

Alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler könnten die Wirtschaftsmittelschule trotzdem absolvieren. Sie erhalten einen Platz in der Wirtschaftsmittelschule Luzern WML. Dort sind drei Parallelklassen vorgesehen. Die bereits bestehenden oberen Klassen werden weiterhin in Willisau angeboten. «Wenn genügend Anmeldungen vorhanden sind, kann im kommenden Jahr wieder eine neue Klasse starten», sagt Christof Spöring, Leiter Dienststelle Berufs- und Weiterbildung, auf Anfrage.

An der Wirtschaftsmittelschule werden die Schülerinnen und Schüler in den ersten drei Ausbildungsjahren in Theorie und Praxis unterrichtet. Fächerübergreifende Projekte ergänzen das Angebot. Nach der schulischen Ausbildung absolvieren die Schülerinnen und Schüler das vierte Ausbildungsjahr in Vollzeit in einem Betrieb. (pd/ben)

 

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Korrektur an Herrn Traianou

André Jost
schrieb am 24.06.2021 11:56
Der alte Typus E entspricht nicht der WMS.
Der Typus E war eine eidg. Matura, die ein Studium an der Universität ermöglichte.
Die WMS bringt dem Absolventen eine EFZ-Lehre mit Berufsmaturität im Kaufmännischen, ohne direkten Anschluss an eine Universität, sondern ausschliesslich an eine FH.

Wirtschaftsgymi war nicht der Hit

Daniel Wehner
schrieb am 18.06.2021 21:04
Unser Seklehrer schickte uns - vor 40 Jahren - alle ans Wirtschaftsgymnasium. Aber das war im Kanton Zürich. Dabei gab es viele verschiedene Typen. Ich wäre viel begabter gewesen fürs neusprachliche Gymnasium. Ich war vorher ein guter Schüler, im WG nicht mehr. Das WG ist etwas für zahlenorientierte Typen, die nichts anderes in der Birne haben als das und sonst durchschnittlich sind. Sie hocken später als CFO in den Firmen und haben auch dann nicht mehr als ihre ein wenig bessere Logik als andere vorzuzeigen und verdienen ein Schweinegeld. Aber immerhin habe ich so auch eine Ahnung von der Arbeitswelt, Aktien, Buchhaltung und lernte früh Schreibmaschinenschreiben. Dafür schmissen sie mich 3/4 Jahr vor der Matur raus, weil ich in Mathe immer eine Niete war.

Das Wirtschaftsgymnasium - ein Modetrend?

Nikos Traianou
schrieb am 15.06.2021 20:32
In den letzten Jahren ist schweizerweit der Besuch eines Wirtschaftsgymnasiums zum Modetrend geworden, nicht zuletzt wegen dem grossen Realitätsbezug zur Arbeitswelt. Der Besuch eines Wirtschaftsgymnasiums bereitet die Absolventen und Absolventinnen (altrechtlich Typus E) wegen der Fächerkombination auch sehr gut auf weiterführende Studien im tertiären Bildungsbereich vor. Normalerweise müsste daher hier mit einer Zunahme der Zahlen der Absolventen und Absolventinnen gerechnet werden und nicht mit einer Abnahme.
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