Kulturhaus West feiert Jubiläum mit Konzerten

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Andrea und Matthias Kipfer erzählen von den letzten zehn Jahren des Kulturhaus West. Bild: Stefan Glur

Einen Ort zu schaffen, an dem musiziert wird, man sich treffen kann, Ideen austauscht, entwickelt und umsetzt, so sah die Vision von Andrea und Matthias Kipfer vor zehn Jahren aus. Die beiden Zofinger Musiker wohnen, musizieren und arbeiten, ja, sie leben das Kulturhaus West in Zofingen. Mit viel Herzblut und Liebe fürs Detail gestalten sie die Dekoration in und ums Kulturhaus und lassen es den Gästen sowie den Musikerinnen und Musikern an nichts fehlen.

Ein Jubiläumsprogramm mit Publikum

Das vierteilige Jubiläums-Programm wurde vergangene Woche durch die vergnügliche Minioper «Das Telefon oder die Liebe zu dritt» von Gian Carlo Menotti eröffnet. Bis am Schluss war nicht klar, ob das Jubiläums-Programm mit Publikum möglich sein würde. Interpretiert wurde die Minioper von Teresa und Alexander Puhrer aus Zofingen, Gesang, sowie Matthias Kipfer am Flügel. Vier Tage später erklang Bluegrass, Swing, Irishfolk, Country und Jazz mit der Schweizer Band «Blue Acoustic Flavour», in der mit Christian Lienhard, Bass, und Renato Rizzo, Gitarre, auch zwei Zofinger Musiker musizieren. Die Musik wurde kombiniert mit einer Bierdegustation: Ein Gesamterlebnis für die Ohren und den Gaumen. Der international erfolgreiche Aargauer Pianist Oliver Schnyder applaudierte dem jubilierenden Kulturhaus weitere zwei Tage später mit einem Klavierrezital und spielte als Geschenk Haydn, Grieg und Schubert.

Und dann folgte am Sonntag das Grande Jubiläums-Finale. Christiane Guyer, Stadträtin von Zofingen, überbrachte die Festgrüsse der Stadt und zeigte sich erfreut, wie sich das Kulturhaus West in der Zofinger Konzert- und Kulturlandschaft bereits fest etablieren konnte.

Für den musikalischen Auftakt wählten Andrea und Matthias Kipfer die Sonate für Klavier und Violine in G-Dur, KV 301. Diese hatten sie auch an der Einweihung im Jahr 2011 gespielt. Die Nervosität lag spürbar in der Luft und legte sich nur langsam mit den festlichen Klängen von Wolfgang Amadeus Mozart.

Der Bogen war nun wunderbar gespannt. Bilder und Geschichten liessen die letzten zehn Jahre wieder aufleben. 160 Anlässe, darunter der Jazz-Club, die Musikschule, die Literaturtage von Zofingen oder auch die Radio-Sendung «Persönlich» von SRF hinterlassen ein eigenes Kapitel.

Kulturhaus-Duo mit Gästen verstärkt

Musikalisch ging es nach dem bereits erwähnten Mozart mit Schumann weiter. Zu Andrea und Matthias Kipfer gesellten sich mit Simone Roggen (Violine), Carlos Valles Garcia (Viola) und Benjamin Heim (Violoncello) weitere Musiker*innen auf die Bühne. Das Quintett interpretierte Schumanns «Kinderszenen» op. 15 bildhaft und liess das Publikum an den Sätzen mit Titelnamen wie «bittendes», «einschlummerndes Kind», «kuriose Geschichte» oder «Träumerei» teilhaben. Das Klavierquintett op. 44 von Schumann bildete den glanzvollen Abschluss. Ganz oder gar nicht, so kann man das Leben des Komponisten Schumann charakterisieren. Ganz oder gar nicht, gilt auch für Augenblicke, die es zu geniessen gilt – wie das 10-Jahr-Jubiläum des Kulturhaus West.

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