Kirchleerber Gemeinderätin wird dank Käsemousse zum Werbestar

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Béatrice Meili (links) serviert im Werbespot ihrer Familie einen Sbrinz-Salatteller. Bild: ellf Werbung/zvg

Die Verkäuferin im Chäs-Lädeli grüsst freundlich und reicht der Kundin das gewünschte Stück Sbrinz über den Tresen. Daraus wird zu Hause im Kreis der Familie etwas Besonderes gekocht. Die neuen einminütigen Werbespots von Sbrinz erzählen Geschichten von der Entstehung (und Verzehrung) von Sbrinz-Menüs. Das Besondere: Die Protagonistinnen in den Reklamen sind auch die Frauen, die sich das entsprechende Rezept wie Sbrinz-Suppe in der Brotschale oder Filet an Sbrinz-Sauce ausgedacht haben.

Weil der Käsehersteller bodenständige Käse-Köchinnen für die neue Werbung wollte, sind die Darstellerinnen keine Profi-Schauspielerinnen, sondern Landfrauen. Und deshalb radelt in einem Spot plötzlich die Kirchleerber Gemeinderätin Béatrice Meili durchs Bild. Sie fährt durch die Willisauer Altstadt, kauft ihren Sbrinz im «Chäs Chäller» und macht daraus für die Familie ihrer Tochter einen originellen Salat: Auf dem Salatbett sitzt ein gebackenes Sbrinz-Körbchen, darin ist Sbrinz-Mousse mit Quark und Frischkäse.

Zur Sbrinz-Botschafterin wurde Béatrice Meili, im gewöhnlichen Leben Bezirksschullehrerin, ganz ohne Casting. Angefangen habe alles mit dem Aufruf von Seiten Sbrinz, neue Rezepte einzuschicken. Er richtete sich gezielt an die etwa 30 Landfrauen von Swiss Tavolata, bei denen man in ländlicher Umgebung ein Essen mit typischer Landfrauenküche buchen kann. Und die unter anderem von Sbrinz gesponsert werden. Und das Kirchleerber Rezept stiess auf Begeisterung.

«Nachdem ich das Rezept eingeschickt hatte, meldete sich Sbrinz und fragte, ob sie uns besuchen können», so Meili. Als die Marketingleute erfuhren, dass bei ihr oft die Grosskinder zu Besuch sind, lief bei ihnen schon der Film im Kopf ab.

Die Enkelin ass fleissig Sbrinz-Möckli

Für den Dreh an zwei Frühlingstagen kam ihre Tochter mit der vier- und der eineinhalbjährigen Enkelin zur Mama in den Garten, wo sie bei laufender Kamera Käsekörbli auf Salat serviert bekamen. Obwohl die kalten Temperaturen der letzten Wochen nicht zum Familienessen draussen einluden, spielten alle ihren Part perfekt. Auch die kleine Enkelin, die für die Kamera tapfer ein Sbrinz-Möckli nach dem anderen verzehrte. Der Kirchleerber Chäsiladen, der von Béatrice Meili und ihrem Partner Rolf Baumann dereinst gerettet wurde und von Geschäftsführerin Monika Schmid betrieben wird, hat es leider nicht in den Spot geschafft. Willisau hat wegen der geografischen Nähe zu Sursee, Sitz der Sbrinz Käse GmbH, das Suhrental ausgestochen. (fdu)

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