Bald eine «Junge Mitte» im Wahlkreis Willisau?

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Michael Kurmann, Präsident der CVP Wahlkreispartei Willisau und Kantonsrat aus Dagmersellen (links) und Gilles Ineichen vom Kantonalvorstand der Jungen Mitte, der sein Projekt einer Neugründung in der Region vorstellte. Bild: bru

Kurz und knapp, so könnte man die diesjährige Ortsparteienkonferenz der CVP Wahlkreis Willisau im Burgrain in Alberswil beschreiben. Präsident Michael Kurmann führte durch den offiziellen Teil, der neben der Genehmigung des Protokolls, der Rechnung 2020 sowie dem Budget 2021 keine ausserordentlichen Traktanden enthielt. Spannend wurde es, als CVP-Kantonalsekretär Rico de Bona über den aktuellen Stand bezüglich der Kantonsratswahlen 2023 informierte.

Parteimitglied hat eine Beschwerde eingereicht

Noch ausstehend ist der Entscheid des Schiedsgerichtes der Kantonalpartei. Es muss über den Antrag eines Mitgliedes befinden, das verhindern will, dass die Resultate der Basisbefragung zum Namenswechsel bekannt gegeben werden. Diese Befragung (von 17 000 CVP-Mitgliedern) fand im Frühling statt. Möglicherweise wird das Schiedsgericht laut de Bona noch vor den Sommerferien entscheiden. Die Beschwerde reichte der Stadtluzerner Anton F. Steffen ein. Der alt Grossratspräsident ist für die Beibehaltung des heutigen Namens und sieht in der Basisbefragung eine einseitige Beeinflussung der Delegierten.

Den zukünftigen Namen der Partei werden allerdings weder der Ausgang des Schiedsgerichts noch die Basisbefragung beeinflussen, er wird von den Delegierten an einer DV bestimmt. Sie wird voraussichtlich im September stattfinden. Rico de Bona verwies darauf, dass schweizweit bereits rund zwei Drittel der Kantonalparteien auf den neuen Namen «Die Mitte» umgestellt hätten und ein einheitliches nationales Auftreten für zukünftige Erfolge wichtig sei. Bereits umgestellt hat die Junge Mitte Kanton Luzern. Kantonalvorstandsmitglied Gilles Ineichen aus Wikon nahm an der Ortsparteienkonferenz teil. «Wir planen die Gründung einer Jungen Mitte Wahlkreis Willis­au», so der 22-jährige Hotelfachstudent, «und dafür sind wir auf die Unterstützung von euch Ortsparteien angewiesen.» Insbesondere sei man dankbar für die Vermittlung von Kontakten zu Interessierten in den Gemeinden, welche man für das Vorhaben begeistern könne. (bru/ben)

 

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