Trotz Corona – Hilfe von Parasolka kam vor Ort an

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Die Vereinsmitglieder auf einem Rundgang im Wohn- und Werkheim Dietisberg in Läufelfingen. Bild: zvg

Das Vereinsjahr 2020 war für den Verein Parasolka (zu Deutsch Regenschirm) – der sich seit Jahren für ein besseres Leben von beeinträchtigten Menschen in der Ukraine einsetzt – in vielerlei Hinsicht ein Spezielles. Umso glücklicher war Vereinspräsident Andreas Schmid, als er 29 Mitglieder zur physischen Jahresversammlung auf dem Dietisberg in Läufelfingen begrüssen konnte. Darunter waren auch zwei ukrainische Gäste: Natacha Kabatsiy, Direktorin, und Lesja Levko, Geschäftsführerin von CAMZ, dem einheimischen NGO, welches mit Parasolka seit der Gründung eng zusammenarbeitet.

Transport mit Therapie- und Hilfsmitteln organisiert

Vor der eigentlichen Vereinsversammlung trafen sich die Mitglieder zu einem Rundgang im Wohn- und Werkheim Dietisberg in Läufelfingen. Diese soziale Institution betreut und beherbergt Männer, die aus dem sozialen Gefüge gefallen sind und Halt und eine Tagesstruktur benötigen. Auch Parasolka will Menschen mit einer Beeinträchtigung ein würdiges Zuhause und eine sinnvolle Beschäftigung bieten. Zudem setzt sich der Verein für die Ausbildung von Betreuungspersonen ein und ist daran, in Zusammenarbeit mit der Uni Uzhorod eine Fakultät für Sonderpädagogik aufzubauen.

An der GV blickte der Parasolka-Vorstand auf das Vereinsjahr 2020 zurück. Es war ein Jahr, in welchem keine Workshops stattfanden und kein Besuch in den beiden unterstützten Heimen in Transkarpatien möglich war. Aber Parasolka organisierte einen Transport mit Therapie- und Hilfsmitteln für ein Spital und einer Holzbearbeitungsmaschine für die Holzwerkstatt und ganz vielen anderen Gegenständen, welche in den beiden Institutionen in Tjachiv und Vilshany gebraucht werden können. Zudem fand die internationale Konferenz zu sozialpädagogischen Themen an der Universität Uzhorod virtuell statt. Weiter gab es von den ukrainischen Gästen Informationen zum Wohnheim Parasolka in Tjachiv, wo gerade um- und angebaut wird.

Parasolka finanziert sich ausschliesslich über Spenden von Stiftungen und Privatpersonen, Mitgliederbeiträge und Zuschüsse von Kirchgemeinden und anderen Institutionen. «Es grenzt an ein Wunder, was seit der Gründung alles gegangen ist», sagte die Vereinsgründerin und frühere Präsidentin Monika Fischer am Schluss der Veranstaltung. «Ich bin überwältigt von den Bildern.» Sie dankte dem fünfköpfigen und ehrenamtlich tätigen Vorstand. (s.w.)

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