Sternekoch Walter Gloor eröffnet heute die «Kultbeiz» Kreuzberg in Dagmersellen

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Begrüsst ab heute Gäste im Restaurant Kreuzberg in Dagmersellen: Walter Gloor (Bilder: Ronnie Zumbühl)
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«Ich habe noch nie so eine schöne, heimelige Gaststube gesehen» – Walter Gloor schwärmt für das «Kreuzberg».
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Die neue Gartenterrasse des Restaurants Kreuzberg.

Emsiges Treiben herrscht am Mittwochmorgen im Restaurant Kreuzberg in Dagmersellen. Der neue Gastgeber Walter Gloor und seine zehn Angestellten stecken in den letzten Vorbereitungen. Ein Tag vor der Wiedereröffnung der «Kultbeiz».

Der Küngoldinger gibt heute sein Comeback als Gastgeber. Von 2006 bis 2016 führte er das Gourmetrestaurant Federal in Zofingen. Die letzten fünf Jahre war er als Food-Designer für grosse Firmen tätig. «Dort fehlte mir aber der Kontakt zu den Leuten. Deshalb freue ich mich, nun wieder Gäste begrüssen zu dürfen.»

Der Sternekoch rechnet mit vielen alt bekannten Gästen, die ihn noch aus «Federal»-Zeiten kennen. Ich erwarte aber auch viele Stammgäste aus dem Luzernischen. «Die wollen natürlich vorbeischauen und prüfen, ob es das legendäre Cordon bleu immer noch gibt und es auch gleich viel kostet», sagt der 60-Jährige und lacht. «Ich kann beides bejahen.»

Neu auch asiatische Gerichte auf der Karte

Zu den bisherigen Kreuzberg-Menüs kommen neu asiatische Gerichte hinzu. Beispielsweise das thailändische Nudelgericht Pad Thai oder das indonesische Nudelgericht Mah-Mee. «Meinen Stammgästen aus Zofingen muss ich natürlich auch den Thai Rindfleischsalat anbieten. Die sind süchtig danach, das war bereits im Federal so», sagt Walter Gloor.

Er hat den Restaurantbetrieb Ende Juni von seiner Vorgängerin Maria Vogel übernommen – mitsamt Mitarbeitenden und dem Cordon-bleu-Rezept. Vogel führte die Beiz 46 Jahre lang und verhalf ihr zum Kultstatus. Sportlegenden wie Stéphane Chapuisat gingen hier ein und aus – davon zeugen Fotos, die noch immer an der Wand der Gaststube hängen. Daneben baumeln Wimpel von Fussballmannschaften. «Ich habe noch nie so eine schöne, heimelige Gaststube gesehen», sagt Gloor. «Diesen Charme wollte ich beibehalten.» Neu hängt einzig sein Wirte-Diplom noch zusätzlich an der Wand.

Was ihn ebenfalls von Anfang an vom «Kreuzberg» überzeugt habe, sei der breite Gästemix: «Hier kommen alle vorbei – vom Büezer bis zum Chef. Das ist schön, wenn man diese Leute zusammenbringen kann.»

Neue Gartenterrasse mit 50 Sitzplätzen

Bauliche Veränderungen nahm Walter Gloor im Aussenbereich vor. Neben dem Restaurant, wo früher Rasenfläche war, liess er in den letzten Wochen eine grosse neue Gartenterrasse mit 50 Sitzplätzen bauen. Dazu gehört auch eine Zigarrenlounge. Insgesamt verfügt das Restaurant nun über 80 Sitzplätze im Aussen- und 100 Plätze im Innenbereich. «Ich habe meine Lehren aus der Pandemie gezogen. Falls die Restaurants die Innenbereiche wieder schliessen müssen – was durchaus möglich ist – kann ich nun auf eine grössere Terrasse ausweichen. Zudem wollte ich nicht ständig den Rasen mähen», sagt Gloor und lacht. Zum neuen Terrassenbereich gehört auch eine eigenständige Bar mit Zapfsäule und Weinschrank.

Und dann muss Walter Gloor auch wieder los – in der Küche gibt es noch einiges vorzubereiten für die grosse Wiedereröffnung der «Kultbeiz» in Dagmersellen.

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Das Restaurant Kreuzberg (rzu)
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