Zofinger Digi-Treff startet wieder – dank versierten Freiwilligen

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Im Digi-Treff werden Kompetenzen aufgebaut. Bild: zvg

Die Digitalisierung hat durch Corona einen grossen Schub erhalten und wird weiter voranschreiten. Für alle, die Fragen haben zu Anwendungen auf ihren Laptops, Smartphones oder Tablets, hat Caritas Aargau deshalb das Projekt Digi-Treff ins Leben gerufen. Der Digi-Treff findet an drei Orten im Kanton Aargau statt – seit April auch in Zofingen, wo er gemeinsam mit der Fachstelle Integration durchgeführt wird,

Die ersten Digi-Treffs für die Region Zofingen haben bereits stattgefunden und sind auf reges Interesse gestossen. «Im Digi-Treff habe ich gelernt, meine Rechnungen online zu bezahlen», erzählt eine ältere Klientin aus Brittnau. Eine andere Besucherin aus Oftringen ergänzt: «Hier erhalte ich direkte Hilfe, wie ich in einem Online-Portal meine Bewerbung mit Anhang versende und wie ich diese nach dem Versand auch wiederfinde.» Und eine Zofingerin freut sich, im Digi-Treff gelernt zu haben, wie sie einen Brief in Word schreibt, obwohl sie noch nicht so gut Deutsch spreche.

«Alle haben ein Recht auf soziale Teilhabe»

«Mit dem Digi-Treff wollen wir ein niederschwelliges Angebot schaffen, das Zugang zu digitalem Wissen ermöglicht», sagt Annick Grand von Caritas Aargau. «Alle Mitglieder einer Gesellschaft haben ein Anrecht auf Arbeit und soziale Teilhabe. Ohnehin schon sozial schlechter gestellte oder ältere Menschen sollen nicht zusätzlich durch fehlende digitale Kompetenzen benachteiligt werden», ergänzt Larissa Bieli von der Fachstelle Integration. Immer wieder zeige sich in ihrer täglichen Arbeit ein grosser Bedarf an Unterstützung in digitalen Fragen: «Wie schreibe ich eine E-Mail? Wie fülle ich Online-Formulare aus? Wie suche ich im Internet Arbeit oder eine Wohnung? Wie richte ich Online-Banking ein?»

Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Betreut wird der Digi-Treff durch Freiwillige, welche fundierte Kenntnisse im IT-Bereich mitbringen.

Da das Angebot gemäss den Vorgaben des BAG mit den entsprechenden Schutzmassnahmen umgesetzt werde, habe man es vorerst als Coaching in einem 1:1-Setting mit jeweils einer freiwilligen Person pro Besucherin oder Besucher gestartet. «Sobald es die Situation zulässt, soll der Digi-Treff aber einen Treffpunkt-Charakter erhalten», so Annick Grand. «Klientinnen und Klienten sollen die Anwendungen am Laptop oder am Smartphone üben und sich gegenseitig austauschen können.» (kdi)

Der Digi-Treff findet ab dem 4. August wieder statt, jeweils mittwochs zwischen 16 und 18 Uhr: Integrationsnetz, Rathausgasse 2, 4800 Zofingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostenlos.

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