Das Tennis-Märchen geht weiter: Die Schweiz spielt dank Bencic/Golubic auch im Doppel um Olympia-Gold

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Das Schweizer Erfolgs-Duo. Golubic (links) Bencic nach ihrem Erfolg im Doppel. Laurent Gillieron / KEYSTONE

Das hätte sich Belinda Bencic in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Nach dem Abnützungskampf und der Final-Qualifikation im Einzel steht die 24-Jährige zusammen mit Partnerin Viktorija Golubic auch im Doppel im Olympia-Final. Zweimal kämpft die Ostschweizerin um Gold. Gegen die ungesetzten Brasilianerinnen Laura Pigossi und Luisa Stefani, die sich überraschend zum Halbfinal kämpften, ist es alles andere als ein Spaziergang. Auch am sechsten Tag freut sich die Schweiz also über Olympia-Medaillen - gleich doppelt. Erst am Wochenende ist dann indes klar, welche Farbe sie haben werden. Der Einzelfinal findet am Samstag statt, der Doppelfinal am Sonntag.

Bencic/Golubic erwischen einen Horrorstart, werden gleich zweimal gebreakt und liegen 0:4 hinten. Die nervösen Schweizerinnen raffen sich aber auf und legen fünf Games am Stück hin. Die Aufholjagd wird belohnt. Der Startsatz geht mit 7:5 an Bencic/Golubic.

Zuerst Nerven gebraucht, dann dominiert. Golubic (links) und Bencic während des Halbfinals.

Zuerst Nerven gebraucht, dann dominiert. Golubic (links) und Bencic während des Halbfinals.

Laurent Gillieron / KEYSTONE

Im zweiten Satz dominieren dann die Schweizerinnen von Anfang an. Ein bisschen Nerven braucht es dann aber doch noch. Die ersten beiden Matchbälle vergeben die Schweizerinnen nämlich, ehe Bencic im dritten Versuch nach knapp 90 Minuten Spieldauer doch noch erfolgreich zum 6:3 abschliesst - und beide überströmt vom Glück zu Boden sinken. Im Final warten nun die topgesetzten Tschechinnen Barbora Krejcikova und Katerina Siniakova.

Die Reaktionen von Bencic und Golubic

Wenige Minuten nach ihrem Triumph stehen die beiden fürs gemeinsame Interview mit SRF bereit. Viktorija Golubic beginnt:

«Olympia-Final, das tönt unglaublich, ich bin sprachlos. Es fühlt sich wunderbar an. Aber ich warte noch ein wenig, bis ich die Türen der Emotionen öffne, sonst bin ich dann völlig ausser mir im Final.»

Angesprochen auf die vielen Rückstände zu Beginn der Spiele, sowohl im Einzel wie auch im Doppel, sagt Bencic:

«Ich brauche es offensichtlich, zurückzuliegen. Am Anfang war ich ein bisschen überfordert, ich spielte nicht wirklich viele Bälle zurück. Danach sind wir aber so richtig ausgeflippt. Und ich kann nicht genügend beschreiben, wie toll mich Viki da mitgezogen hat. Meine Einzel-Medaille ist auch ihre Medaille, vor allem aber ist es das Grösste, was wir hier alles zusammen erleben dürfen.»
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