Überbauung Wallenmatte: Spatenstich für 77 Wohnungen

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Sie repräsentieren nur einen Teil der künftigen «Wallenmatt»-Bewohner: Alle Käufer von Wohnungen durften die Spaten einstechen. Bilder: Flurina Sirenio
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Das neue Quartier ist nicht am Rande, sondern mitten im Dorf.

In die Kölliker Brache, für die schon seit über zwanzig Jahren Überbauungspläne bestehen, wurden gestern endlich die Spaten eingestochen. Die Pläne der «Wallenmatt» mit sieben Mehrfamilienhäusern landeten immer wieder in der Schublade. Dass die Autos von 125 Plätzen in der Tiefgarage auf die Wallenmattstrasse hinausfahren sollen, die auf dem Schulweg vieler Kinder liegt, war für die Anwohner zu gefährlich. Immer wieder formierte sich deshalb Widerstand. Die aktuelle Bauherrin, die Neugut Immobilien und Verwaltungs AG, reichte im Oktober 2019 ein Baugesuch ein. Ihr gelang gestern der Spatenstich.

Über die Hälfte der Wohnungen ist reserviert

Alle 77 Einheiten sind Eigentumswohnungen. Die hohe Nachfrage zeichnete sich schon ab, seit die Wohnungen à 2½ (durchschnittlich 360 000 Franken) bis 5½ Zimmern (durchschnittlich 845 000 Franken) reserviert werden können. Inzwischen ist schon über die Hälfte reserviert. Zwei der Blöcke sind bereits komplett vergeben, die Käufer werden diese Wohnungen vermieten. Die Bauherrin setzt auf alternative Energie mit Solaranlagen auf den Dächern und Parkplätzen, die für E-Autos gerüstet sind. Die ersten Häuser sollen im Herbst 2022 bezogen werden, die letzten im Frühling 2023.

Der Zeitpunkt des Baubeginns war lange nicht klar. Es gab eine Beschwerde gegen die Baubewilligung, die inzwischen abgelehnt wurde. Weiter haben die Kölliker und Köllikerinnen in einer Referendumsabstimmung am 25. April definitiv Nein gesagt zum Kölliker Anteil an die Kosten der Erschliessungsstrasse (Teilausbau des bestehenden Weges). Die Initianten hofften, dass so die Diskussion über eine Erschliessung via Wolfgrubenstrasse zwischen Anwohnern, Gemeinderat und Bauherren wieder aufgenommen wird. Noch wurde das nicht gemacht. Um die Zahlung herum kommen die Steuerzahlenden nicht, wie Ammann Mario Schegner sagt. Eine Verpflichtung, einen Beitrag zu zahlen (von den insgesamt 505 000 Franken fallen etwa 100 000 auf die Gemeinde) ergebe sich aus dem Erschliessungsplan von 1999. Nun werde die Bauherrin die Kosten vorschiessen und der Gemeinde hernach eine Rechnung schicken.

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