Der EHC Olten feiert gegen La Chaux-de-Fonds einen souveränen 6:2-Heimsieg

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Die Effizienz, die dem EHC Olten am vergangenen Dienstag bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung in Kloten gefehlt hatte, war diesmal umso markanter vorhanden. Vier Schüsse, drei Tore lautete die fast unglaubliche Bilanz des EHCO nach 20 Minuten im Duell gegen den HC La Chaux-de-Fonds. Nach knapp 12 Minuten stands schon 3:0 für die Powermäuse. Grund genug, für den Gästecoach Thierry Paterlini, sämtliche Notbremsen zu ziehen. Er nahm sein Timeout und wechselte auch gleich noch den unglücklich agierenden Goalie Nicola Aeberhard gegen Andri Henauer aus. Viel hatte der Chaux-de-Fonds-Schlussmann gar nicht falsch gemacht. Gegen die Tore von Garry Nunn – in Unterzahl!, Stan Horansky (nach schöner Vorarbeit von Dominic Forget und Stephane Heughebaert) und schliesslich Devin Muller war er mehr oder weniger machtlos. Die Oltner zeigten sich vor dem gegnerischen Kasten kompromisslos. Oder anders ausgedrückt: Die Pucks, die in Kloten vor allem im zweiten Drittel nicht ins gegnerische Tor wollten, gingen diesmal rein.

Wie würden die Chaux-de-Fonniers im zweiten Abschnitt auf dieses völlig missratene Startdrittel reagieren? Sie kamen besser ins Spiel und dank eines frühen Powerplay-Treffers von Lausanne-Leihgabe Victor Oejdemark auch resultatmässig wieder an die Oltner heran. Es entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch, bei welchem die Neuenburger dem Anschlusstreffer mehrmals nahe kamen. Doch dann manövrierten sie sich mit drei kleinen Strafen in Serie selber ins Offside. Im dritten Anlauf nützte das bestens aufgelegte EHCO-Söldnerduo Dion Knelsen und Garry Nunn die Überzahl aus und erzielte kurz vor dem Ende des zweiten Durchgangs das 4:1.

Im dritten Abschnitt liessen die Oltner nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten das Geschehen sicher im Stile einer Klassemannschaft und kamen – im Gegenteil – in der Offensive immer wieder zu guten Chancen. Eine davon nutzt Dominic Weder, der die an diesem Abend sehr starke, nominelle vierte Sturmlinie anführt, zum alles entscheidenden 5:1. Auch der zweite Powerplay-Treffer von La Chaux-de-Fonds durch Simon Sterchi ändert nichts daran, dass der EHC Olten einen weiteren, souveränen Heimsieg einfährt. Die über 2000 Zuschauer danken es mit einer Standing Ovation. 

Olten – La Chaux-de-Fonds 6:2 (3:0, 1:1, 2:1)
Kleinholz. – 2122 Zuschauer. – SR : Jordi/DiPietro (Humaire/Micheli). – Tore: 4. Nunn (Knelsen; Ausschluss Wyss!) 1:0. 7. Horansky (Forget, Heughebaert) 2:0. 12. Muller (Weder, Hüsler) 3:0. 23. Oejdemark (Andersons, In-Albon; Ausschluss Scheidegger) 3:1. 38. Nunn (Knelsen/Ausschluss Ulmer) 4:1. 46. Weder (Hüsler) 5:1. 51. Sterchi (Andersons; Ausschluss Schmuckli) 5:2. 54. Fuhrer (Wyss) 6:2. – Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Olten. 4-mal 2 Minuten gegen La Chaux-de-Fonds.
Olten: Matthys; Antonietti, Scheidegger; Lüthi, Schmuckli; Heughebaert, Weisskopf; Maurer; Horansky, Knelsen, Nunn; Hasani, Forget, Lhotak; Wyss, Fuhrer, Mosimann; Hüsler, Weder, Muller; Portmann.
La Chaux-de-Fonds: Aeberhard (12. Henauer); Nauris Sejejs, Ulmer ; Jaquet, Oejdemark, Törmänen, Suleski ; Carbis, Trettenes, Olden ; Eugster, In-Albon, Andersons ; Döpfner, Privet, Sterchi; Dubois, Achermann, Augsburger; Voirol.
Bemerkungen: Olten ohne Schwab, Oehen, Nater und Gurtner (alle überzählig). 12. Timeout La Chaux-de-Fonds. 43. Lattenschuss Mosimann.

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