Erst 20-jähriger Jurastudent schafft die Wahl in den Reitnauer Gemeinderat

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Erst 20 und bereits Gemeinderat: Nado Suter (zvg)

Die Ausgangslage für die Gesamterneuerungswahl in Reitnau war höchst spannend. Nebst drei bisherigen traten vier neue Kandidaten an. Die drei Bisherigen wurden alle wiedergewählt. Katrin Burgherr (46, SVP) mit 493 Stimmen, Peter Hochuli (53, SVP) mit 461 Stimmen und Michel Strub (41, parteilos) mit 419 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 260 Stimmen. Katrin Burgherr wurde mit 466 Stimmen als Ammann bestätigt, Peter Hochuli mit 429 als Vize.

Von den Neuen schafften es Doris Hürzeler (55, parteilos) und Nando Suter (20, Die Mitte). Nicht gewählt wurden Daniel Wälchli (210 Stimmen) und Roger Stirnimann (158 Stimmen).

Bereit für neueFührungsstrukturen

Doris Hürzeler ist noch bis Ende Jahr Schulpflege-Vizepräsidentin und wurde mit einem Glanzresultat von 436 Stimmen gewählt. «Ich hoffe, ich werde diesem grossen Vertrauen in mich gerecht», sagt sie dem ZT. Hürzeler ist bereits 14 Jahre Mitglied der Schulpflege. Per 1. Januar 2022 wird es im Aargau keine Schulpflegen mehr geben, die neuen Führungsstrukturen treten in Kraft. Dass Hürzeler mit ihrer Erfahrung das Ressort Bildung übernimmt, gilt als fast sicher. Das Ressort wird überdies mit dem Abgang von Uwe Matthiessen frei. Welches sind die ersten Arbeiten, die auf sie im Ressort Bildung warten? Zum Glück sei der Übergang in Reitnau durch eine Arbeitsgruppe sehr gut aufgegleist worden. Die Schwierigkeit liege darin, dass bei einem neuen System noch keine Erwahrungswerte vorlägen, an die man sich halten könne. «Das Wichtigste ist, dass wir für den Schulbetrieb und was damit zusammenhängt die Kontinuität halten können», so Hürzeler.

Der 20-jährige Jurastudent Nando Suter schaffte es mit 280 Stimmen in den Gemeinderat. «Ich bin überrascht», sagt er, als das ZT ihn erreicht, «ich habe nicht damit gerechnet, dass ich gewählt werde.» Stehe eine junge Person zur Wahl, würde man sie wegen mangelnder Lebenserfahrung eher nicht in diesem Amt sehen. Einzelne Zeichen, dass die Wahlchancen doch nicht so schlecht stehen, gab es in den vergangenen Wochen zwar: «Viele machten mir Komplimente und fanden es toll, dass sich jemand Junges für das Dorf engagieren will.» Ressortmässig sei er offen und interessiert, sich in Themen einzuarbeiten.

Katrin Burgherr, 493 Stimmen, 466 als Ammann
Peter Hochuli, 461 Stimmen, 429 als Vize
Doris Hürzeler, 436 Stimmen
Michel Strub, 419 Stimmen
Nando Suter, 280 Stimmen

54,5 % Stimmbeteiligung

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