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Es ist angerichtet: Das 15. «Musig i de Altstadt» kann beginnen

In wenigen Stunden hat das Warten ein Ende: Ab Freitagabend verwandeln 39 Acts die Aarauer Altstadt in ein einziges grosses Festivalgelände. 

Es ist so weit, nach drei Jahren Warten: Am Freitagabend verwandelt sich die Aarauer Altstadt für zwei Tage in ein einziges grosses Festivalgelände. Allen coronabedingten Unsicherheiten und der Kurzfristigkeit zum Trotz, ist es Thomas Garcia, Luca Schaffer, Oliver Dredge und Yannik Schmitter als leitende Köpfe einer gewaltigen Schar von Helfern gelungen, das 15. «Musig i de Altstadt» (MidA) zu stemmen – innert halb so viel Zeit wie sonst.

Es waren happige Monate. Aber jetzt, Stunden vor dem ersten Konzert, jetzt, da die Schlossplatzbühne in ihrer ganzen Grösse dasteht und der Soundcheck läuft, sind all die vergangenen Anstrengungen ausgeblendet, und die der kommenden Tage dazu. Alles ist auf Kurs, kein Act hat kurzfristig abgesagt. Luca Schaffer: «Die Vorfreude ist enorm, es wird grossartig.»

Yannik Schmitter (Mitte) im Gespräch mit Frank Menke von Coop, dem Presenting Partner des MidA, und Thomas Garcia (r.).
Katja Schlegel / Aargauer Zeitung

Am Donnerstagabend konnten die vier einen kurzen Moment verschnaufen, beim Apéro für all die vielen MidA-Partner beim Forum Schlossplatz. Yannik Schmitter blickte vor den versammelten Sponsoren zurück auf die letzten Monate, auf die Entstehung dieser «Riesenkiste», auf das Ineinandergreifen der Rädli nach zwei Jahren coronabedingter Pause, was so erstaunlich gut geklappt habe. «Jetzt freuen wir uns unglaublich, es kribbelt gewaltig.»

Stadträtin Suzanne Marclay-Merz bei ihrer Ansprache.
Katja Schlegel / Aargauer Zeitung

«Das MidA ist ein Höhepunkt im Aarauer Veranstaltungskalender, darauf können wir stolz sein», sagte Stadträtin Suzanne Marclay-Merz in ihrer kurzen Ansprache. Auch sie griff die «Riesenkiste» auf – und die Zahl 15, die sich dieses Jahr wie ein rotes Band durch das Festival zieht: Es ist nicht nur das 15. MidA, es sind auch 150 Helferinnen und Helfer, die das Festival für die erwarteten 15000 Besucherinnen und Besucher möglich machen. Nicht zu vergessen die 15 Franken, die der Festivalbutton kostet. Zwar ist das MidA seit Jahr und Tag kostenlos, der Kauf des Festivalpins ist aber Ehrensache.

Kein MidA-Event ohne Musik: der schottischer Singer-Songwriter Argyle.
Katja Schlegel / Aargauer Zeitung

«Stöbern lohnt sich»

Los geht es um 19 Uhr auf dem Schlossplatz: «Sirens of Lesbos» eröffnen das Festival, insgesamt treten 39 Acts an 15 verschiedenen Spielorten – von der Schlossplatzbühne bis zum Schaufenster im Altstadt-Lädeli – auf. Das ganz grosse Highlight am Freitagabend: «Bukahara» mit ihrem erstklassigem Festival-Sound, der so richtig in die Füsse fährt (21 Uhr, Schlossplatzbühne). Weitere Perlen gebe es aber überall zu entdecken, versprach Thomas Garcia: «Stöbern lohnt sich; einfach stehenbleiben und reinhören.» Sein Geheimtipp: Mr Giscard (22.45 Uhr, Stadthöfli).

Sämtliche Acts, Spielzeiten und Infos auf www.mida-aarau.ch