
Das Swissprinters-Areal gehört nun einer Anlagestiftung, die das Bauprojekt weiterführt
Dort, wo vor einem Jahr in Zofingen noch die Schweizer Illustrierte gedruckt wurde, sollen bald 218 Wohnungen und öffentliche Flächen entstehen. Das von der Ringier Areal AG, der ehemaligen Swissprinters, vorbereitete Baugesuch für die Überbauung des westlichen Teils des Swissprinters-Areal lag bis vor wenigen Wochen auf der Zofinger Bauverwaltung auf. Nun wurde bekannt, dass dieses Gebiet an die Anlagestiftung Turidomus verkauft wurde, die die Entwicklung des Areals mit einer Generalunternehmerin weitertreiben wird. Die von der Ringier Areal AG erarbeiteten Planungen und Vorbereitungen bilden dabei die Grundlage. Während der Auflagefrist des Baugesuchs gingen zwei Einwendungen ein. «Wir gehen davon aus, dass das Baubewilligungsverfahren in absehbarer Zeit abgeschlossen sein wird», sagt Johanna Walser, Chief Communications Officer von Ringier.
Die Anlagestiftung Turidomus, die von der Pensimo Management AG in Zürich geführt wird, ist in der Region keine Unbekannte. Sie bietet Immobilien-Anlagemöglichkeiten für Pensionskassen und ihr gehören die Mehrfamilienhäuser am Kanalweg in Zofingen und im Oftringer Döbeligut.
Die östlich vom verkauften Areal gelegene Flächen entlang der Bahngeleise bleiben weiterhin im Besitz der Ringier Areal AG. «Für uns ist wichtig zu betonen, dass wir uns aus Zofingen keineswegs zurückziehen – die Stadt Zofingen bleibt der Hauptsitz der Ringier AG», sagt Johanna Walser. Entsprechend prüfe die Ringier Areal AG gemeinsam mit den zuständigen Zofinger Behörden, welche Optionen für die Entwicklung des Areals Ost entlang der Bahnlinie gebe. Da es sich um eine frühe Evaluationsphase handelt, liegt noch kein konkreter Zeitplan vor. Im Moment würden Mieter gesucht, damit die Gebäude auch nach der Stilllegung des Druckereibetriebs sinnvoll genutzt werden könnten, so Walser.