Hugs Poker mit dem Materialwechsel ging nicht auf

Der Kombinierer Tim Hug investierte auf diese Saison viel Zeit in den Materialwechsel beim Skispringen. Nun schnallt er heute beim ersten Olympia-Wettkampf gleichwohl die alten Latten an die Füsse.

Der Fall des Solothurners Tim Hug ist vergleichbar mit jenem von Simon Ammann. Der Toggenburger tüftelte an einem neuen Schuh, springt in Pyeonchang aber mit dem herkömmlichen Modell. Hug testete und sprang seit dem Sommer mit einem Ski, dessen Schwerpunkt weiter hinten liegt. Gleichwohl lässt er nun das neue Modell im Materialcontainer stehen.

"Es war ein risikoreicher Schritt", blickte Hug auf seinen Entscheid zurück. Nach zehn Jahren mit mehr oder weniger dem gleichen Material nahm er vor der Olympiasaison eine Veränderung vor. Er begann mit einem Modell zu trainieren, dessen Schwerpunkt so verändert wurde, dass der Ski nach dem Absprung länger flach in der Luft liegt, also weniger schnell zum Körper schlägt. Eine Gratwanderung, das neue Setting kann auf beide Seiten kippen. Im Sommer gelangen ihm zum Teil "sensationelle Sprünge", andererseits plumpste er oft viel zu früh in den Hang.

Letztlich fehlt ihm nun die totale Überzeugung im Sprung, um es mit dem neuen Ski zu probieren. Daran trägt auch der Verlauf der Saison seine Schuld. Mehrheitlich mässige Resultate verunsicherten den Routinier. Das dichte Programm, eine Erkrankung und die fehlende Winterschanze vor der Haustüre verunmöglichten zudem die Feinabstimmung während der Weltcup-Saison.

Hug belegt in der Weltcup-Zwischenwertung bloss den 36. Rang. Trotz dieser Klassierung und des zu hohen Pokers beim Materialwechsel geht der 30-Jährige zuversichtlich an den Start. Die WM-Hauptprobe in Japan und der anschliessende Trainingsblock im Fernen Osten deuteten einen Aufschwung an. Nachdem er an Weltmeisterschaften schon dreimal in den Top 15 klassiert war, will der Schweizer einen weiteren Schritt vorwärts machen. "Die Top Ten wären cool", sagte er.

Wie lange noch?

Hug bestreitet seine dritten Olympischen Spiele. Es werden bestimmt seine letzten sein, obwohl die Zukunftspläne noch nicht konkret stehen. Nach der Olympia-Saison wird in Ruhe analysiert. "Vielleicht nehme ich die WM 2019 in Seefeld noch mit, aber das wäre dann wohl das letzte Jahr", sagte er.

Der Kombinierer hält seit Jahren die Schweizer Fahne im Weltcup hoch und tourt die fünfte Saison in Folge als Solist um den Globus. Dank der Zusammenarbeit mit den Norwegern kommt er über die Runden. Nebenbei hat er in Rapperswil-Jona mit dem Studium der erneuerbaren Energien und der Umwelttechnik begonnen. Diesen Ausgleich schätzt er sehr. Abwechslung bietet auch die Sportler-WG in Trachslau, wo er mit den Skispringern Gregor Deschwanden, Killian Peier und Gabriel Karlen logiert.

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