Formel E will aus Fehlern lernen und Bern ins beste Licht rücken

"More than a race": Unter diesem Motto steigt am 22. Juni 2019 das Formel-E-Rennen in Bern. Die Veranstalter wollen die Bundesstadt ins beste Licht rücken, wie sie am Montag vor den Medien erklärten.

Ein Rennen durchs Stadtzentrum kommt allerdings nicht in Frage. Das würde den öffentlichen Verkehr zum Erliegen bringen, wie der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP) ausführte. Der Swiss E-Prix 2019 führt stattdessen durch das Gebiet des Obstbergs, "also vor der einmaligen Kulisse der Berner Altstadt".

Tolle Bilder erhofft sich Nause beispielsweise vom Aargauerstalden beim Bärengraben. Der Hang eignet sich auch bestens als natürliche Zuschauertribüne, wie sich schon 2016 beim Gastspiel der Tour de France zeigte.

Die Stadtregierung hatte das Rennen am letzten Freitag bewilligt. Im Tourkalender der Formel E finde sich Bern nun neben Weltstädten wie Paris, New York und Hongkong, freute sich Nause. Der Bundesstadt biete sich die Chance, einen publikumsträchtigen Grossanlass mit einem Nachhaltigkeitsdiskurs zu verknüpfen.

"Mobilität der Zukunft"

Denn die Stadtregierung sieht die Formel E nicht einfach als Autorennen mit Boliden, die mit über 200 km/h durch die Gegend rasen. Das Rahmenprogramm werde vielmehr dafür sorgen, dass Themen wie Nachhaltigkeit, Umwelt und die Mobilität der Zukunft ausgiebig zur Sprache kämen.

Das erste Schweizer Formel-E-Rennen fand im vergangenen Juni in Zürich statt und zog nach Angaben der Organisatoren über 150'000 Zuschauer an. Für eine Neuauflage 2019 bot die Zürcher Stadtregierung nicht Hand, sie verwies auf andere geplante Grossanlässe. Die Promotoren wandten sich deshalb an Bern.

Weniger Lärm

Aus den Zürcher Erfahrungen wollen sie lernen, wie Pascal Derron, Chef der Swiss E-Prix Operations AG, beteuerte. So wird die lärmintensive Boxengasse diesmal ausserhalb der Rundstrecke, beim Expo-Gelände, aufgebaut.

Die im März beginnenden Aufbauarbeiten sollen zeitlich möglichst straff gehalten werden. Nachtarbeiten darf es keine geben. Die Anwohner sollen regelmässig über den Stand der Dinge informiert und frühzeitig über Sperrungen orientiert werden.

Die Stadt Bern rang den Veranstaltern überdies das Versprechen ab, dass die Durchführung des Rennens zu keinen permanenten Erweiterungen oder Verbreiterungen des Strassenraums führen darf. Die Strassen auf der vorgesehenen Rennstrecke seien grundsätzlich schon breit genug, sagte Derron, es brauche bloss kleinere, temporäre Umbauten.

Gemischte Reaktionen

In Bern war der Entscheid des Gemeinderats am Wochenende auf ein geteiltes Echo gestossen, nicht nur bei betroffenen Anwohnern. Teils harsche Kritik kam von Grünen, Skepsis äusserten auch etwa SP-Politiker.

Nause liess am Montag auf Anfrage offen, ob sich die rot-grün dominierte, fünfköpfige Stadtregierung einig war. "Wir haben jetzt alle Freude, manche mehr, andere weniger", sagte Nause.

Ob die Bundesstadt über 2019 hinaus Formel-E-Rennen austragen wird, steht noch nicht fest. Nause kann sich auch einen Turnus mit Zürich und einer Westschweizer Stadt vorstellen.

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