Hans Wicki ist ungeduldig und geht gern Risiken ein

Führungserfahrung in Politik und Wirtschaft: Dies kann der Nidwaldner Bundesratskandidat Hans Wicki vorweisen. Der smart auftretenden FDP-Ständerat gilt zwar als Aussenseiter. Er ist aber überzeugt, dass das Risiko zum Erfolg gehört.

Der 54-jährige Wicki wohnt mit seiner Frau, der ehemaligen Skirennfahrerin Monika Hess und seinen zwei Kindern in Hergiswil. Er war dort Gemeinderat und Gemeindepräsident.

Wickis politische Karriere verlief schnell, die Nidwaldner schienen seine zupackende Art zu schätzen. 2010 wurde er im ersten Wahlgang in die Kantonsregierung gewählt, wo er bis 2016 politisierte. 2015 wurde er Ständerat des Halbkantons. Dabei schaffte der Freisinnige das Kunststück, dieses Mandat erstmals überhaupt der CVP zu entreissen.

Ungeduldiger Macher

Ist der durchschnittliche Nidwaldner Politiker doch etwas knorrig und regional ausgerichtet, zeigt Wicki Weltläufigkeit. Als Regierungsrat erwarb er sich den Ruf als Macher, der oft aber - etwa in den Debatten im Landrat - auch etwas ungeduldig wirkte.

Wicki ist nicht nur ein Politiker, sondern auch ein Mann der Wirtschaft. Er arbeitete als Devisenhändler und bei der Elektrotechnikgruppe Pfisterer, für die er die Gesellschaften in der Schweiz und in Südafrika leitete.

Wicki ist Verwaltungsratspräsident der Titlisbahnen und gehört weiteren Verwaltungsräten an. Er präsidiert den Branchenverband Bauenschweiz und ist Vorstandsmitglied der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz.

Nationale Medien geholt

Wicki ist aber auch ein guter Selbstverkäufer. Als er Mitte Oktober seine Kandidatur für den Bundesrat bekannt gab, tat er dies nicht mit einem Communiqué, sondern er rief die nationalen Medien in das Rathaus von Stans.

Ein Bundesrat habe ein komplexes Jobprofil, sagte Wicki den Journalisten und liess keinen Zweifel daran, dass er dieses erfülle. Er habe sowohl politische wie unternehmerische Erfahrung und ein klar liberales Profil. Er habe bewiesen, dass er Herausforderungen anpacken und bewältigen könne.

Würde Wicki Bundesrat, wäre er der erste Zentralschweizer seit Kaspar Villiger (1989 bis 2003) und der erste Nidwaldner überhaupt. Neben der als haushohen Favoritin Karin Keller-Sutter werden Wickis Chancen indes von Beginn weg als klein eingestuft.

Seine Kandidatur sei ernst gemeint, bekräftigte Wicki aber. Am Anfang jeden Erfolges stehe das Risiko. Nicht überzeugen konnte der Nidwaldner Ständerat in Stans mit seinen Französischkenntnissen. Doch auch hier zeigte er sich zupackend und selbstbewusst: Seit der Schule habe er zwar nicht mehr viel Französisch gesprochen, könne dies aber wieder lernen, sagte er den skeptischen Journalisten.

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