Nach Kritik an Äusserung: Trump will rechte Gruppierung nicht kennen

Nach Kritik an seiner Weigerung, rechte Gruppierungen eindeutig zu verurteilen, hat sich US-Präsident Donald Trump in Schadensbegrenzung versucht.

"Ich weiss nicht, wer die Proud Boys sind", sagte Trump am Mittwoch im Garten des Weissen Hauses mit Blick auf eine gleichnamige Vereinigung aus dem rechten Spektrum, die am Vortag bei seiner TV-Debatte mit Herausforderer Joe Biden zum Thema geworden war. "Wer auch immer sie sind, sie müssen sich zurückhalten und die Strafverfolgungsbehörden ihre Arbeit machen lassen."

Auf die Frage einer Reporterin, ob er "White Supremacists" - also Rechtsextremisten, die von einer Vorherrschaft von Weissen überzeugt sind - verurteilt, sagte Trump: "Ich habe immer jede Form (...), jede Form von so etwas verurteilt." Das Wort "White Supremacists" nahm er nicht in den Mund.

Bei der TV-Debatte hatte Trump gesagt: "Proud Boys - haltet euch zurück und haltet euch bereit" ("stand back and stand by"). Trump war gefragt worden, ob er bereit wäre, explizit Gruppen und Milizen zu verurteilen, zu deren Ansichten die Überlegenheit der Weissen gehört. Das tat er nicht. Kritisiert wurde er deswegen auch von Politikern seiner eigenen Partei.

Die US-Bürgerrechtsorganisation ADL stuft die Proud Boys als unkonventionelle Strömung im rechten amerikanischen Extremismus ein. Die Gruppe könne unter anderem als gewalttätig, nationalistisch und islamophob beschrieben werden, heisst es auf der Seite der ADL. Es sei bekannt, dass Mitglieder gewalttätige Taktiken anwenden. Mehrere Mitglieder seien wegen Gewaltverbrechen verurteilt worden. Die Anführer der Proud Boys weisen Rassismusvorwürfe zurück.

Trump machte am Mittwoch erneut deutlich, dass er das eigentliche Problem nicht auf Seite der Rechten, sondern auf Seite der Linken sieht. Er forderte Biden auf, die Antifa zu verurteilen. "Antifa ist ein echtes Problem", sagte Trump.

Die Antifa hat weder Mitglieder noch eine zentrale Organisations- oder Führungsstruktur. Die Anhänger der Strömung aus der linken und auch linksradikalen Szene verbindet eine antifaschistische Ideologie. Trump hat ungeachtet dessen angekündigt, die Antifa als Terrororganisation einzustufen, sollte er die Wahl am 3. November gewinnen.

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