Bern lässt keine Zuschauer mehr zu - Zürich wartet ab

Der Kanton Bern verbietet fortan ganz Zuschauer. Im Kanton Zürich sind weiterhin Sportveranstaltungen mit über 1000 Zuschauern erlaubt.

Im Kanton Zürich bleiben Fussball- und Eishockeyspiele mit mehr als 1000 Zuschauern erlaubt, wie der Zürcher Regierungsrat am Freitag an einer Pressekonferenz mitteilte. Damit dürfen die Fussballklubs FC Zürich (Super League), Grasshoppers und FC Winterthur (beide Challenge League) sowie die Eishockeyklubs ZSC Lions (National League), EHC Kloten, EHC Winterthur und GCK Lions (alle Swiss League) weiterhin Heimspiele mit bis zu zwei Drittel der Stadionauslastung bestreiten.

Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr lobte die von den Klubs praktizierten Sicherheits- und Schutzkonzepte. Diese würden immer wieder kontrolliert, verbessert und fortlaufend geprüft werden. Das Risiko von Ansteckungen an diesen Veranstaltungen sei gering. Fehr kritisierte die unterschiedlichen Massnahmen der Kantone und forderte eine einheitliche Richtlinie vom Bundesrat. Dieser will am nächsten Mittwoch allfällige weitere Corona-Massnahmen beschliessen.

Bern geht einen Schritt weiter

Im Gegensatz zu Zürich ging Bern gar noch einen Schritt weiter. Der dortige Regierungsrat, der am Sonntag als erster Kanton Grossveranstaltungen mit über 1000 Besuchern verboten hatte, lässt ab Samstag gar keine Zuschauer mehr zu, das ist ein weiterer harter Schlag für Vereine wie die Young Boys aus der Super League sowie die Eishockeyklubs Bern, Biel und SCL Tigers. In den Sportarten Fussball, Eishockey, Handball, Volleyball und Unihockey (dort werden die Meisterschaften unterbrochen) darf zudem nur noch in den höchsten beiden Ligen gespielt werden. Auch das Training muss ausgesetzt werden.

In den Westschweizer Kantonen Genf, Waadt, Freiburg, Neuenburg und Jura wird die Ausübung von Sportarten mit Körperkontakt verboten, auch dort bleiben Profi-Spiele aber erlaubt. Während in Neuenburg und Jura wie in Bern keine Zuschauer mehr erlaubt sind, dürfen in Genf, Waadt und Freiburg immerhin 1000 Zuschauern unter Einhaltung der gültigen Schutzkonzepte in die Stadien.

Die Eishockeyaner von Lausanne durften somit am Freitag gegen Ambri-Piotta vorläufig zum letzten Mal vor mehr als 1000 Zuschauern spielen, am Dienstag folgt das Heimspiel gegen Lugano. Genève-Servette empfängt am gleichen Tag Bern. Die Mannschaft von Fribourg-Gottéron, die sich bis am Donnerstag in Quarantäne befand und zuletzt gut 5000 Zuschauer in der BCF-Arena empfing, bestreitet ihr nächstes Heimspiel erst am 10. November.

Ebenfalls vor maximal 1000 Zuschauern dürfen Lausanne-Sport (Super League), Stade Lausanne-Ouchy (Challenge League) sowie der EHC Olten zuhause spielen. Neuchâtel Xamax (Challenge League) sowie La Chaux-de-Fonds und Ajoie (beide Swiss League) müssen ihre Heimspiele fortan in leeren Stadien austragen.

Was die Richtlinien bei Sportveranstaltungen angeht, folgten die Westschweizer Kantone dem Beispiel von Bern, Wallis, Basel-Stadt und Baselland, die alle die Massnahmen in den letzten Tagen verschärft hatten. Einen anderen Weg gehen neben Zürich auch noch die Kantone Aargau, St. Gallen und Tessin. Dort sind weiterhin mehr als 1000 Zuschauer zugelassen - immer unter Einhaltung der gültigen Schutzkonzepte.

Profiligen warten ab

Die von diversen Kantonen beschlossenen Verschärfungen bei der Durchführung von Grossveranstaltungen haben vorläufig noch keinen Einfluss auf den Spielbetrieb in der Super League oder der National League, den beiden höchsten Schweizer Ligen im Fussball und Eishockey.

Claudius Schäfer, der CEO der Swiss Football League, sagte am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA: "Wir befinden uns in einer schwierigen Situation. Aber zum jetzigen Zeitpunkt sage ich klar: 'Wir spielen weiter!'"

Auch die Eishockey-Ligen (National League und Swiss League) reagierten auf die neuen Vorgaben der Behörden mit einer Stellungnahme. Die Leistungssportligen nahmen "mit Besorgnis zur Kenntnis", dass Kontaktsportarten in einigen Kantonen wieder verboten worden sind. Kurzfristig will der Leistungssport aber mindestens bis am 2. November noch möglichst viele Spiele durchführen. Anfang November wollen die Ligen und Klubvertreter eine neue Lagebeurteilung vornehmen.

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