CS-GV genehmigt zweite Dividendentranche mit überwältigendem Mehr

Die Aktionäre der Credit Suisse werden jetzt den zweiten Teil ihrer Dividende für das vergangene Geschäftsjahr erhalten. Eine ausserordentliche Generalversammlung stimmte zu, dass die verbliebenen knapp 14 Rappen je Aktie ab dem 7. Dezember ausbezahlt werden können.

Der Vorschlag des Verwaltungsrats, eine zweite Dividendenausschüttung von brutto 0,1388 Franken je Namenaktie auszuschütten, wurde am Freitag mit 99,4 Prozent abgesegnet. Insgesamt waren mit 1,65 Milliarden rund 68 Prozent der Aktienstimmen vertreten.

Im Frühjahr war der volle Dividendenbetrag von 0,2776 je Aktie - wegen der Coronakrise auf Druck der Aufsichtsbehörde Finma - lediglich zur Hälfte ausbezahlt worden.

Die Auszahlung der zweiten Hälfte erfolgt zu je 50 Prozent aus Kapitaleinlagereserven und aus dem Bilanzgewinn. Der letzte Handelstag, der zum Erhalt der Ausschüttungen berechtigt, ist der 2. Dezember. Ab dem 3. Dezember werden die Aktien ex-Dividende gehandelt.

Kürzeste GV der Geschichte

Die ausserordentliche Generalversammlung wurde wegen der Corona-Pandemie ohne persönliche Anwesenheit der Aktionäre abgehalten und war bereits nach rund 20 Minuten vorbei. Es sei vermutlich die kürzeste Generalversammlung in der Geschichte der Credit Suisse gewesen, kommentierte Verwaltungsratspräsident Urs Rohner.

In einer kurzen Rede an die Aktionäre zog dieser mit Blick auf den einzigen Beschluss auch einen Vergleich zu ausländischen Mitbewerbern: Internationale Aufsichtsbehörden, unter anderem in der Europäischen Union, würden in Bezug auf Dividenden in diesem Jahr bisher einen anderen Ansatz verfolgen. "Das bedeutet jedoch nicht, dass Dividendenausschüttungen in der Schweiz weniger überlegt erfolgen, oder dass die Schweizer Regulierung weniger strikt wäre."

Vielmehr habe man in den letzten Jahren ein solides Kapitalpolster geschaffen und die Risiken konsequent limitiert. Zudem würden die hiesigen Eigenmittelvorschriften weit über die Basler Mindeststandards hinausgehen. "Wir sind der Überzeugung, dass wir die Ausschüttung der zweiten Hälfte der Dividende für das Jahr 2019 aus einer Position der Stärke heraus beantragen und damit verantwortungsvoll handeln", so sein Fazit.

Noch kein neuer Präsident

Des Weiteren würden jetzt bereits die Abgrenzungen für die Dividende für das laufenden Geschäftsjahr 2020 gebildet. Die Credit Suisse will die Dividende jedes Jahr um mindestens 5 Prozent zu erhöhen.

Ausserdem sollen die Aktienrückkäufe, welche in diesem Jahr wegen Corona auf Eis gesetzt wurden, 2021 wieder aufgenommen werden. Im laufenden Jahr wurden lediglich eigene Titel im Wert von 325 Millionen Franken erworben - von den ursprünglich geplanten bis zu 1,5 Milliarden.

2021 will die CS aber wieder Aktien im Wert von mindestens 1,0 bis zu 1,5 Milliarden Franken kaufen. Inklusive der Dividende rechnet die Bank dann im kommenden Jahr insgesamt mit einer Kapitalrückführung an die Aktionäre in Höhe von rund 1,8 Milliarden bis 2,3 Milliarden, wie Rohner am Freitag frühere Aussagen bestätigte.

Rohner gibt sein Amt als Präsident an der ordentlichen Generalversammlung Ende April 2021 ab. Er räumt seinen Posten im Verwaltungsrat im kommenden Jahr im Einklang mit der Amtszeitbeschränkung von zwölf Jahren. Seit 2009 ist er Mitglied des Gremiums und leitet dieses seit 2011.

Bis Ende des Jahres will die Credit Suisse einen Nachfolger präsentieren. Weil es sich dabei um einen der wichtigsten Jobs in der Schweizer Wirtschaftswelt handelt, wird in den Medien viel über die Personalie spekuliert.

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