Vier Felder zurück, aber zuerst drei Felder vor

Mit den Nachtragsspielen Lugano - YB und St. Gallen - Vaduz am Mittwoch werden in der Super League die letzten Altlasten aus dem Herbst erledigt.

Bei der Wiederaufnahme nach der kurzen Winterpause rückt die Super League zuerst einmal drei Felder vor. Die Nachtragsspiele Sion - Lugano (1:1) am letzten Sonntag sowie die beiden Spiele vom Mittwoch komplettieren das Programm bis zur 14. Runde. Gleich danach jedoch muss die Liga vier Felder zurückkrebsen. Die Coronavirus-Fälle in den Mannschaften von Servette und Luzern machen in den Runden 15 und 16 insgesamt vier weitere Spielverschiebungen unumgänglich.

Damit werden in den ersten 16 Runden der Meisterschaft mindestens 16 Spiele verschoben worden sein, also mindestens eines pro Spieltag. Und in nur der Hälfte der Runden, in acht, fanden alle Partien gemäss dem Spielkalender statt. Für die Klubs, Mannschaften und Spieler sind die Verschiebungen ärgerlich und mit Umtrieben verbunden.

Wieso müssen trotz Sicherheitsmassnahmen und strengen gesundheitlichen Auflagen derart viele Spiele verlegt werden? Die Frage drängt sich noch mehr auf, wenn man berücksichtigt, dass in den obersten Ligen der Nachbarn Deutschland und Österreich in der ganzen Zeit dieser Saison nur eine einzige Partie - Wolfsberg gegen Sturm Graz in Österreich - nicht am vorgesehenen Datum stattfinden konnte. In der deutschen Bundesliga umfasst eine Runde neun Spiele. Bisher wurden 144 Spiele angesetzt, die allesamt an den vorgesehenen Terminen ausgetragen werden konnten. Die bisherigen Verschiebungen anteilsmässig pro Liga: null Prozent in Deutschland, 1,3 Prozent in Österreich, 20 Prozent in der Schweiz.

Dies ist ein frappantes Ungleichgewicht. Kommt es davon her, dass die Spieler der Super League im täglichen Leben neben dem Platz weniger diszipliniert und vorsichtig sind als die Kollegen in Deutschland und Österreich? Oder pflegen die Schweizer Klubs im Zusammenspiel mit den Kantonsärzten einen rigoroseren und transparenteren Umgang nach Infektionen einzelner Spieler? Werden weitreichende Quarantänen in der Schweiz konsequenter angeordnet? Werden gewisse Fälle in Deutschland und Österreich gar nicht publik? Irgendeine Erklärung für das Phänomen muss es geben.

Lugano - YB, Duell der Zähen

Lugano gegen die Young Boys ist das Duell des Dritten mit dem Leader. Beide Mannschaften sind für die Gegnerschaft zäh, beide haben nur eines von 13 Spielen verloren. Die Differenz von acht Punkten kommt davon her, dass sich die Berner mit dem Gewinnen leichter tun. Sie siegten bei vier Unentschieden achtmal, die Tessiner bei acht Unentschieden viermal.

YBs Trainer Gerardo Seoane steht beim Wiederbeginn nahezu das komplette bekanntermassen starke Kader zur Verfügung, nachdem YB noch im Herbst zu den Mannschaften mit den längsten Absenzenliste gehört hat.

Klare Sache in St. Gallen?

Die St. Galler setzten sich in Vaduz im ersten Duell der Saison mit einem späten Tor 1:0 durch. Im "Rückspiel" am Mittwoch sind die Ostschweizer nach der letzten Entwicklung in der Meisterschaft deutlich favorisiert, zumal die letztplatzierten Liechtensteiner aus den letzten sechs Spielen nur einen Punkt holten.

Mit einem weiteren Sieg würden die Ostschweizer wohl endgültig den Fluch aufheben, der sie aus früheren Jahren verfolgt. Von 2014 bis 2017 verloren sie gegen Vaduz sieben von zwölf Duellen in der Meisterschaft. Ein einziges Mal konnten sie in diesen drei Saisons gewinnen.

Die Nachtragsspiele der Super League vom Mittwoch im Überblick:

Lugano - Young Boys (erstes Duell der Saison: 2:2). - Mittwoch, 18.00 Uhr. - SR Schärer. - Absenzen: Lovric (gesperrt), Guidotti, Oss und Osigwe (alle verletzt); Sierro, Martins und Petignat (alle verletzt). - Fraglich: Sabbatini und Custodio; Moumi Ngamaleu, Garcia und Rieder. - Statistik: Die Luganesi haben nur eines ihrer letzten 21 Meisterschaftsspiele verloren. Es war das 0:1 gegen Zürich im Cornaredo. Aber um ganz vorne - auf der Höhe der Young Boys - zu stehen, haben sie bislang zu viel Mühe, Spiele zu dominieren und zu gewinnen. So büsste die Mannschaft von Trainer Maurizio Jacobacci in dieser Saison 16 Punkte durch Unentschieden ein. Die Berner reisen mit dem Bewusstsein ins Tessin, dass sie ihre Stärke in Auswärtsspielen wiedergefunden haben. Aus den letzten neun Meisterschaftsspielen in fremden Stadien holten sie 23 Punkte. Zuletzt siegten sie sowohl in Basel (2:0) als auch in St. Gallen (2:1).

St. Gallen - Vaduz (1:0). - Mittwoch, 18.00 Uhr. - SR Bieri. - Absenzen: Muheim, Fabiano und Abaz (alle verletzt); Simani, Prokopic, Coulibaly (alle verletzt) und Dorn (krank). - Fraglich: Stergiou, Görtler, Guillemenot und Youan; - . - Statistik: Nach dem perfekten Start mit drei 1:0-Siegen in den ersten drei Runden gewann der FC St. Gallen nur noch zwei von acht Spielen. Mit den daraus gewonnenen elf Punkten sind die Ostschweizer aber allemal produktiver als die Vaduzer, die in der gleichen Zeit nur sechs Punkte dazugewannen. Immerhin holten die Liechtensteiner im letzten Match vor der kurzen Winterpause bei Servette ein Unentschieden (1:1), das ihnen nach fünf aufeinanderfolgenden Niederlagen Mut machen sollte.

Rangliste: 1. Young Boys 13/28 (20:10). 2. Basel 14/23 (20:16). 3. Lugano 13/20 (14:11). 4. St. Gallen 13/20 (12:11). 5. Zürich 14/19 (19:16). 6. Lausanne-Sport 14/19 (18:17). 7. Servette 14/19 (13:14). 8. Luzern 14/13 (20:23). 9. Sion 14/13 (14:20). 10. Vaduz 13/7 (11:23).

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